Meine besten Bilder auf Instagram 2017


Instagram habe ich ehrlich gesagt lange nicht verstanden.. Bilder, die auf 500px über hundert Mal geliked wurden hat auf Instagram fast niemand gesehen. Woran lag das?
An mir! Ich habe mich zu lange dagegen gewehrt, mich mit den sog. Hashtags zu befas:sen.
Tatsächlich ist es so, dass Bilder ohne entsprechende Verlinkung zu Begriffen, welche gerne gesucht werden, einfach unsichtbar bleiben. Wenn keiner Deine Bilder findet, findet Dich keiner. Das heißt: Dir folgt auch niemand und so bleibt es dabei, dass die Bilder nur max. 10 – 15 likes bekommen.

Die Weigerung Hashtags einzugeben lag in der Hauptsache daran, dass es mir zu umständlich war, jedesmal am Handy die ganze Litanei von Begriffen mühsam einzutippen.  Irgendwann kam mir dann mal die Erleuchtung, dass ich mir die Hashtags, die für die meisten meiner Bilder zutreffen könnten, in den Notizen abspeichere und sie jedesmal beim Posten eines neuen Bildes kopiere und einfüge. Ich frage mich heute noch, warum ich da nicht früher drauf gekommen bin..

Gesagt getan – die Hashtags erwiesen sich als wahre Goldgrube – die Follower stiegen rasant an und damit auch die Zahl der LIkes. Auf Grund dieser Erfahrungen hier meine persönliche TopTen der beliebtesten Bilder auf Instagram. Ich weiß – für wirkliche Hardcore-Instagram-Stars bin ich mit meinen 600 Follower ein Niemand – für meine Verhältnisse sind 100 likes auf dieser Plattform aber trotzdem eine ganze Menge – und auf jedes einzelne bin ich stolz!
Die unterschiedlichen Plattformen zeigen mir überraschend immer wieder ganz verschiedene Ergebnisse in der Bewertung meiner Bilder. Ein Bild auf Instagram kann ganz viel Zuspruch erhalten, während es auf 500px oder Facebook fast nicht beachtet wird. Unterschiedliche User geben ganz unterschiedliche Bewertungen ab, so dass in diesem Ranking wieder ein ganz anderes Bild vorne landet, als bei meinen „Hitparaden“ vom Ende letzten Jahres.

Platz 10:
Mit 101 gefällt mir-Angaben landet dieses Bild auf dem 10. Platz. Es zeigt einen Teil der schönen Memminger Stadtmauer und den Stadtbach. Aufgenommen kurz vor der blauen Stunde von einer Brücke aus – natürlich mit Stativ.

Platz 9:
Auf 104 likes kommt diese Aufnahme vom Ortwanger See bei Sonthofen. Hier zeigt sich die sog. Blaue Stunde extrem, denn wenn dank der starken Bewölkung kein Licht mehr dazu kommt, dann sieht man erst, wie blau die Blaue Stunde werden kann.

Platz 8:
Das Bild auf Platz 8 ist eine extreme Gegenlichtaufnahme, so dass das Wasser beinahe schwarz aussieht. Es zeigt eine sog. Fischaufstiegshilfe an einem Laufwasserkraftwerk an der Iller. Durch die verbauten Steine und Felsen ergeben sich hier schöne Schlieren bei der Langzeitfotografie von Wasser.

Platz 7:
Mein Lieblingsbaum schafft es immerhin auf Platz 7. Wie schon mehrfach beschrieben hat mich dieses Bild, aufgenommen am 23.12.2015 am meisten von allen in meiner Entwicklung in der Fotografie weiter gebracht. Mir wurde hier klar, dass Planung und sorgfältige Motivauswahl – aber vor allem der richtige Zeitpunkt, in diesem Fall der Sonnenaufgang, entscheidend sind, ob ein Bild gut wird oder nicht.

Platz 6:
Gleich drei Bilder haben es auf Platz 6 geschafft:
Da wären einmal die verwischten Schlieren der Ilse im Harz. Im Sommerurlaub 2017 machten wir für ein paar Tage Station im Harz. Klar dass da dann die Täler mit ihren unzähligen Bächen und Wasserläufen fotografisch erfasst wurden. Hier die Ilse unterhalb der Ilsefälle.
Dann auch die Bodefälle, welche sich ebenfalls als wahre Spielwiese für Fotografen heraus stellten. Bei beiden Wanderungen war es schön, dass die Wege gut und nicht zu steil waren, so dass die Fotospots ohne große Anstrengungen erreicht werden konnten.
Zu guter Letzt hat es auch das Bild von ersten Sonnenaufgang 2017 am Neujahrstag ins Ranking geschafft. Hier habe ich zur Abwechslung mal ein Teleobjektiv in der Landschaftsfotografie eingesetzt. Das funktioniert auch!

Platz 3:
Die meistbesuchte Location von mir ist und bleibt der Eistobel. Zu viele Motive bieten sich hier, so dass der Stoff aus dem gute Bilder sind, einfach nicht ausgeht. Zudem sind in den unterschiedlichen Jahreszeiten ebenso noch die verschiedensten Ansichten fest zu halten – ich werde sicher noch oft dort runter steigen.

Platz 2:
Der Sonnenaufgang am Mondsee im Salzburger Land war das erste Bild, für dass ich extra im Urlaub um vier Uhr aufgestanden bin. Ich kann bis heute das Gefühl nicht vergessen, welches ich in dieser Zeit hatte, als ich den ankommenden Tag begrüßen durfte. Gänsehaut pur.

Platz 1:
Platz eins hält, für mich überraschend, die Schwarzweiß-Aufnahme einer Wendeltreppe in einem Besucherwindkraftwerk in Ostfriesland. Ich hatte Mühe überhaupt ein scharfes Bild im Inneren des Stahlturmes zu erhalten – das Teil schwankt ganz schön, erst recht, wenn acht Besucher am Aufsteigen sind.

So bin ich weiterhin gespannt, wie meine Bilder ankommen werden und hoffe, den einen oder anderen mit dieser Auflistung inspiriert zu haben doch auch in den sozialen Medien seine Werke auszustellen. Ich habe für mich im letzten Jahr viel dazu gelernt – nicht nur was die Fotografie betrifft. Für all Eure Zielbilder wünsche ich Euch gutes Gelingen und damit allzeit gutes Licht.

Werner Kutter

Wie plane ich mein Jahr?

Seit Anfang 2017 habe ich damit begonnen mir meine Ziele und Etappen zur Zielerreichung schriftlich zu fixieren. Ständig kamen mir neue Ideen in den Sinn-  natürlich am meisten im Zusammenhang mit dem Blog – und so musste ich ständig nachbessern und zugleich das im Auge behalten, was ich mir ursprünglich mal vorgenommen hatte.

Wenn man weiter kommen möchte, dann ist es schon von Vorteil, wenn man sich ein Ziel steckt und dieses zur Erreichung in kleinere Schritte oder Teilziele oder Meilensteine oder wie man es auch immer nennen möchte, untergliedert. Viele der großen Ziele werden erst erreichbar, wenn man sich selbst vor Augen hält, welche einzelnen Schritte man gehen muss, um am Ende – dem Erfolg –  anzukommen. Auch die längste Reise beginnt mit einem ersten, kleinen Schritt.

Als Plattform für die Notizen und ToDo-Listen benutze ich Evernote.
 Notizen kann ich so auch vom Handy aus erstellen oder ansehen, genau so wie zu Hause am Rechner. Überall habe ich immer den selben, aktuellen Stand.
Und wenn mir unterwegs eine neue Idee in den Sinn kommt, kann ich diese gleich an Ort und Stelle notieren. Das Handy hat man schließlich öfter dabei, als würde man ein Notizbuch mit sich rumschleppen.
Für größere Aktionen, wie z. B,. die Liste der Blog-Artikel-Ideen oder auch die Planung der Fotospots im Urlaub, nehme ich in Evernote jeweils eine eigene Notiz, die ich ergänze sobald mir wieder etwas einfällt oder ich neue Infos über interessante Motive erhalte. Und wenn man einmal damit angefangen hat, sich Notizen zu machen, merkt man erst, wie viel einem einfällt um es zu vergessen. Der Kopf ist überraschend frei für neue Inspirationen, wenn man sich sicher sein kann, das alles notiert ist und nichts mehr in Vergessenheit geraten kann.

Letztes Jahr war mein erster Eintrag auf der Liste eigentlich nur, dass ich mehr investieren wollte. Mehr investieren in die Fotografie und zwar nicht monetär, sondern in Zeit und Mühe beim Fotografieren selbst. Ich wollte mehr Anstrengungen unternehmen, um zu besseren Bildern zu gelangen. Das war mein primäres Ziel für 2017.
Dazu stellte ich an mich selbst die Anforderung, jeden Monat mindestens ein Mal bewusst zum Fotografieren zu gehen. Nicht einfach nur wandern gehen und dabei knipsen – sondern gezielt planen, was es Interessantes zu fotografieren gibt.  Ich notierte mir in jeder Zeile den Monat und da die Urlaubsplanung bereits fix war konnte ich auch schon gleich die ersten Zielbilder und Orte im Juni notieren.
Im Februar war ein VHS-Workshop gebucht – also war auch für diesen Monat schnell der passende Eintrag vorhanden.
Stück für Stück und Monat für Monat füllte ich die Liste auf – nicht alles was ich erledigt habe wusste ich am Jahresanfang schon. Aber durch die fortlaufenden Notizen war ich doch gezwungen, mich an die Vorgabe „jeden Monat einmal bewusst fotografieren gehen“ zu halten und nachzudenken, was es an Möglichkeiten im jeweiligen Zeitraum gibt.

Für dieses Jahr sieht es ähnlich aus. Die Liste ist noch ziemlich leer – ich bin mir jedoch sicher, dass ich mit dieser Technik auch heuer wieder viele interessante Punkte finden und erledigen werde.

Etwas Großes habe ich bereits Anfang Dezember begonnen: Ich nehme an einem 52-Wochen-Projekt teil. Somit ist auch gewährleistet, dass ich jeden Monat mindestens ein Mal bewusst fotografiere – genauer gesagt vier Mal, da ich ja  jede Woche eine Aufgabe aus der Challenge lösen muss. Gleichzeitig wartet jede Woche eine interessante Aufgabe, welche mir dabei hilft mich fotografisch weiter zu entwickeln.

Zielbilder und Meilensteine des Jahres werden die beiden geplanten Urlaube im Berchtesgadener Land und der Toskana werden. Hier habe ich in eigenen Kapiteln bereits Listen angelegt mit den Fotos, die ich auf jeden Fall mit Heim bringen möchte.

Auf einer eigenen Liste führe ich die Fotoideen mit, die ich im laufe des Jahres sammle. Nicht jedes Ausflugsziel kann gleich am nächsten Tag angefahren werden, doch eines Tages bin ich froh, wenn ich für das Wochenende noch ein paar Ideen in der Hinterhand habe.

Vielleicht kommt der Eine oder Andere von Euch ja auch auf die Idee und fixiert seine Planungen schriftlich. Ich habe jedenfalls festgestellt, dass ich seit dem mehr von den Sachen die ich „immer schon mal machen wollte“ auch tatsächlich in Angriff genommen habe. Die Bilder wurden mehr und besser und so habe ich auch zusätzlich noch den Erfolg des Ganzen überprüfen können.

Für die erfolgreiche Durchführung Eurer Projekte und Vorhaben in diesem Jahr wünsche ich Euch allzeit gutes Licht!

Werner Kutter

 

 

 

Jahresrückblick 2017 – Wer hätte das gedacht?

Das Jahr 2017 – was hat es gebracht?
Bevor ich in den Weihnachtsurlaub verschwinde möchte ich kurz mit Euch gemeinsam zurückblicken, denn am Anfang des Jahres hätte ich nie gedacht, was dieses Jahr alles mit sich bringt und das ich das Bloggen bis zum Ende des Jahres durchhalten werde.

Am Beginn des Jahres habe ich mir zu ersten Mal überhaupt eine ToDo-Liste angelegt. Ganz untypisch ist diese im Lauf des Jahres mitgewachsen – ich habe die Erfolge und die Ziele einfach das ganze Jahr über mitgeschrieben und ständig erweitert. Eigentlich sollte man sich ja vorab die Ziele vorgeben und dann an deren Erreichung arbeiten – aber da sich das Jahr so turbulent entwickelte, habe ich die Dynamik einfach in der LIste mit übernommen.

Im Frühjahr war ich wieder einmal zu einem VHS-Foto-Workshop angemeldet und neben so vielem kam mit mit einem Mal in den Sinn,, dass ich für mein Vorhaben einen eigenen Blog im Internet einzurichten ein Logo benötige. Kurzerhand habe ich einer Bekannten meine Kamera in die Hand gedrückt, mit der Bitte mich im Vorübergehen zu fotografieren. Ich wollte mich absichtlich als Silhouette vor dem hellen Hintergrund haben, also war heute der perfekte Tag dafür. Die Schwarzweiß-Umwandlung war am PC auch schnell geschehen – so hatte ich von der Idee zur Ausführung in weniger als einem halben Tag mein Logo erschaffen und gleich noch eine Visitenkarte bestellt.

Ende Januar war es dann soweit. Der erste Blogartikel erschien am 14.01. und ich hatte keine Ahnung, wie weit es mich bringen würde. Bis heute habe ich insgesamt 45 Beiträge veröffentlicht – jede Woche einen. Die ersten fünf Themen habe ich so im Kopf gehabt, das was weiter alles kam ist mir so nach und nach in den Sinn gekommen. Wieder habe ich, neben der ToDo-Liste, eine Themen-Liste geführt, die ich dann nach und nach abgearbeitet habe. Kurzfristige Sachen, wie z. B. Reviews habe ich spontan geschrieben und online gestellt. Die Rückmeldungen sind bisher kaum messbar, aber es macht Spaß, ich habe noch Themen und Ideen und so werde ich die Seite auch in 2018 erst einmal weiter führen.

Im Februar und April konnte ich endlich noch zwei Mal einen lang gehegten Wunsch wahr werden lassen: Ich begab mich mit zwei Fotoverrückten wieder nach München in die U-Bahn um zu fotografieren. Hieraus sind auch einige Blogeinträge entstanden, welche meine Begeisterung für diese Art der Fotografie widerspiegeln:
Grundlagen
Bahnhöfe Teil 1
Bahnhöfe Teil 2
Bahnhöfe Teil 3
Bahnhöfe Teil 4
Bahnhöfe Teil 5
Best of

Ebenfalls im Frühjahr hat der AKF Kaufbeuren die Bayerische Fotomeisterschaft ausgerichtet. Hier habe ich zum ersten Mal Bilder für eine große Fotoschau eingereicht und zu meiner eigenen Überraschung ist sogar die Annahme eines Bildes zur Jurierung dabei heraus gesprungen. Dieses Bild aus dem Eistobel hat es geschafft und wurde auch im Katalog abgedruckt.

Bei meinem Arbeitgeber der LEW Verteilnetz GmbH wurden meine Bilder von der Beleuchtungssarnierung in der Memminger Fussgängerzone von höherer Stelle wohlwollend zur Kenntnis genommen. Im der Folgezeit wurden diese in Artikeln im „LEW-Magazin“und in der Kommunalzeitung „LEW kommunal“ abgedruckt. Ich war mächtig stolz darauf, Bilder von mir in öffentlichen Publikationen abdruckt zu sehen.

Jetzt, pünktlich zum ersten Advent, bekam ich noch mit, dass ein weiteres meiner Bilder in einer Werbeanzeige Verwendung gefunden hat. Ich könnte stolzer nicht sein.

Der sog. „Youtube-Fotograf“ Stephan Wiesner startete einen Aufruf im Internet, damit Fotografen, die ihm folgten für ein geplantes Magazin Bilder und Plätze mit außergewöhnlichem Fotografiepotenzial ihm zukommen zu lassen. Ich meldete mich mit ein paar Bildern aus meinem geliebten Eistobel bei Isny und trotz anfänglicher Skepsis, da der Spot nicht in den Alpen lag, wurde ich mit einer Doppelseite belohnt für die ich den Entwurf des Textes gleich mitliefern durfte. Das Magazin hieß damals noch „go!“ , jetzt „Zielfoto“ und ist ausschließlich im Web-Shop bei Stephan Wiesner bestellbar.

In der Memminger Zeitung – lokaler Ableger der Allgäuer Zeitung – stand ein Aufruf an alle, doch Bilder vom Allgäu und der schönen Natur einzureichen. Arbeitskollegen, die mich und meine Bilder kannten, machten mich darauf aufmerksam und so habe ich im Mai ein paar Bilder eingereicht. Lange habe ich nichts gehört und ehrlich gesagt auch gar nicht mehr daran gedacht, bis mich im Oktober eine Bekannte benachrichtigte, dass sie ein Bild von mir in der Zeitung gesehen hat. Schnell bin ich noch an den Bahnhof gefahren und habe mir die Ausgabe gekauft – und tatsächlich war ganz unten links mein Bild vom allein stehenden Baum vor den Allgäuer Alpen abgebildet. Wieder eine Veröffentlichung, die mich stolz machte.

Da ich ja mittlerweile viel im Bereich Social Media unterwegs war habe ich über Facebook bei befreundeten Fotografen gesehen, dass es von der Zeitschrift Stern die View-Community gibt. Also habe ich mich hier auch einmal angemeldet und Bilder hochgeladen. In den ersten zehn Tagen habe ich direkt zwei Mal ein Bild des Tages abgeliefert.

Meine Hauptaktivitäten habe ich auf die Community von 500px gelegt. Seit 2016 poste ich dort jeden Tag ein Bild und habe mir dort eine Basis mit über 1700 Followern aufgebaut. Weihnachten 2015 hatte ich da mein erstes richtig erfolgreiches Bild mit dem Sonnenaufgang am allein stehenden Baum mit einer Bewertung von 97,8 von 100 Punkten.
Die Bewertung errechnet sich aus der Anzahl der Likes in den ersten 24 Stunden ab Veröffentlichung. Zum damaligen Zeitpunkt hatte ich noch keine hundert Follower – um so erstaunlicher war für mich die hohe Anzahl an Zustimmungen. Üblicherweise war ich damals froh über 90 Punkte zu kommen.. Seit ich die 1000er Grenze an „Folgern“ am 08.02.2017 überschritten habe, sind die Bewertungen konstant über 95 Punkte. Pro Monat bekomme ich im Schnitt 70 Follower dazu und das spornt mich immer weiter an, täglich ein neues Bild zu posten.

Um den Blog bekannter zu machen habe ich auf meinem Facebook-Account eine eigene Seite engerichtet, auf der ich ebenfalls jeden Tag ein Bild poste, aber auch die wöchentlichen Blogartikel vorstelle. Zusätzlich teile ich hier auch andere Beiträge aus der Welt der Fotografie sowie Beiträge die so zu sagen den Blick hinter die Kamera zulassen. Zwischen dem 01.06. und heute habe ich hier bereits über 120 Personen gefunden, die das regelmäßig lesen und kommentieren.

Bei meinen Ausflügen in den Münchener Untergrund wurde ich mit einem Mitglied des Memminger Fotoclubs bekannt gemacht. Neugierig wie ich bin, habe ich mir diesen dann im Frühjahr ein paar mal angeschaut. Die Bildbesprechungen und Aktivitäten haben mir dann so zugesagt, dass ich im Juli hier beigetreten bin und seitdem wieder vielen neuen Ideen entwickel konnte. Danke dafür allen, die mich so freundlich aufgenommen haben.

Da ich mittlerweile mit dem Schreiben in den „Flow“ gekommen bin und meine Liebe zur Fotografie von Wasser – im Besonderen im Eistobel – dieses Jahr so richtig aufgeblüht ist, habe ich mir jetzt im Herbst und für den Winter noch ein neues Projekt auferlegt. Ich bin dabei ein E-Book zu schreiben und hoffe, dass ich es auf der ToDo-Liste für 2018 auch sehr bald als erledigt abhaken kann.

Es bleibt also auch für nächstes Jahr spannend. Für dieses Jahr bedanke ich mich ganz herzlich für Euer aller Geduld und die Unterstützung, welche mir zu Teil wurde. Ich wünsche allen Freunden und Lesern eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Für all Eure fotografischen Vorhaben wünsche ich Euch natürlich auch heute wieder allzeit gutes Licht!

Werner Kutter

Meine besten Beiträge auf 500px Teil 2


In dieser Woche geht es um die sechs best bewerteten Bilder auf 500px (Stand 01.11.17). Ich poste seit fast zwei Jahren jeden Tag ein Bild auf dieser Plattform und habe seit Dezember 2015 nun schon über 1700 Follower mit meinen Bildern begeistert. Da ich doch einigermaßen Stolz auf das erreichte bin, möchte ich Euch diesen Überblick über meine meist beachteten Bilder geben.

Platz 6:
Die guten Motive liegen in den allermeisten Fällen direkt vor der eigenen Haustür, so wie in diesem Fall Memmingen zur blauen Stunde. Bei der Fotografie kommt es so sehr darauf an, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein.  Ich habe zu diesem Thema vor kurzem erst einen eigenen Beitrag geschrieben: Zeit zum Fotografieren…
In der eigenen Heimatstadt vermutet man selten schöne Motive, doch ich behaupte, das in jeder Stadt tolle Bilder möglich sind. Geht doch mal raus und stellt Euch vor, das ihr hier im Urlaub seid – schon schaut man das Gewohnte mit ganz anderen Augen an.

Platz 5:
Der berühmteste Leuchtturm Deutschlands steht dank den Otto-Filmen in Ostfriesland „hinterm Deich“. Der Pilsumer Leuchtturm wurde von Otto im einem seiner Filme zu seinem zu Hause gemacht und ist seither eine deutschlandweit bekannte Sehenswürdigkeit.

Platz 4:
Der Beweis, dass auch mit Teleobjektiven Landschaftsfotografie möglich ist bietet dieses Bild. Das Tele hatte ich dabei, weil ich eigentlich den Aufgang des sog. Supervollmondes einfangen wollte. Unglücklicherweise schoben sich aber pünktlich zum Mondaufgang Wolken vor den Osthimmel. So blieb mir nichts anderes, als den Baum im Abendlicht vor der imposanten Kulisse der AllgäuerAlpen zu fotografieren. Dank der Kompression durch die Telebrennweite schieben sich die Berge scheinbar ganz dicht hinter den Baum. Die 70 – 100 km Distanz scheint um ein Vielfaches kleiner zu sein.
Dieses Bild wurde Anfang November auch in der Memminger Zeitung abgedruckt.

Platz 3:
Auf dem Rückweg von Platz 4 wollte ich noch ein Bild anfertigen, welches ich schon lange vor meinem geistigen Auge hatte: Der Vollmond über dem hohen Schloss Bad Grönenbach.
Bekanntlich kam der Vollmond an diesem Abend nicht hinter den Wolken hervor, so dass ich die Aufnahme des Schlosses mit einer Aufnahme des Vollmondes kombinierte, welche ich schon früher gemacht hatte.
Um die ganzen Probleme, die solche Composings mit sich bringen können zu minimieren habe ich mich entschlossen, das ganze in Schwarzweiß zu konvertieren – so wurden die Unterschiede in den Nachthimmeln doch fast unsichtbar.

Platz 2:
Aus dem Urlaub in Norddeutschland – genauer im Harz – habe ich eine ganze Reihe an Langzeitbelichtungen mit Wasser mitgebracht. Am Besten schnitt dieses Bild ab. Es ist auf dem Weg zu den Bodefällen bei Braunlage entstanden und ist gleichzeitig Langzeitbelichtung und HDR. Um möglichst viele Informationen in den dunklen und hellen Bildteilen zu erhalten habe ich drei verschieden lange Langzeitbelichtungen zu einem Bild zusammengefügt und dann mit Lightroom,, Photoshop und Nik Color Efex entwickelt.

Platz 1:
Nicht nur hier –  auch im Wettbewerb war dieses Bild bereits erfolgreich. Bei der Bayerischen Meisterschaft hat mir dieses Bild bei meiner ersten Teilnahme gleich die erste Annahme beschert. Es zeigt eine weitere Langzeitbelichtung im Eistobel. Diesmal ist klar erkennbar, woher der Tobel seinen Namen hat. Im Winter bei entsprechender Witterung ist nämlich fast der gesamte Fluss zugefroren und dank der Tragfähigkeit des Eises kann man tolle Aufnahmen in den einzelnen offenen Stellen vom darunter fließenden Wasser machen.

Ich hoffe, Ihr hattet ein wenig Spaß, mit mir durch die Bilder zu schauen, welche von der Community gut angenommen und bewertet wurden. Diese Erfolge sind mir jedenfalls immer noch Ansporn, weiter nach außergewöhnlichen Blickwinkeln und Motiven zu suchen. Auf Eurer Suche nach Euren besten Bildern wünsche ich Euch viel Erfolg und allzeit gutes Licht!

Werner Kutter

Meine besten Beiträge auf 500px Teil 1


Nachdem ich Euch in den letzten beiden Wochen zeigen durfte, welche meiner Bilder die größte Reichweite auf Facebook erzielt haben, werde ich mich in dieser und der nächsten Woche der Community 500px widmen.
500px ist eine internationale Fotoplattform auf der Fotografen aus allen Erdteilen ihre Arbeit zeigen. Es gibt auch hier, so wie in allen sozialen Medien, gute und schlechte Bilder, aber selbst zum Inspiration abholen oder Plätze und Locations suchen ist ein Blick in dieses Forum lohnenswert.
Mein Profil findet ihr unter: https://500px.com/werner_kutter

Und los geht’s mit Platz 12:
Gerade noch so in die Wertung kommt dieses Bild – und es ist für mich ein besonderes Bild, weshalb ich auch etwas weiter ausholen möchte…
Vor längerem schon habe ich im Online-Magazin fotogen den Satz gelesen, dass der einsam stehende Baum die hohe Kunst der Fotografie wäre. Ich hatte so einen Baum ganz in der Nähe von unserem Zuhause. Schon oft bin ich an ihm vorbei gefahren und habe seither überlegt, wie ich ihn wohl am besten in Szene setzen könnte.
Die Woche vor Weihnachten 2015 habe ich sehnsüchtig jeden Morgen farbenprächtige Sonnenaufgänge vom Büro aus beobachtet. Am Morgen vor Heiligabend hatte ich schließlich einen Plan und konnte diesen an diesem Morgen in die Tat umsetzen. Vor dem Weg zum Bäcker, Frühstück holen, habe ich mich erst bei dem Baum postiert und eine halbe Stunde lang die verschiedensten Farben des beginnenden Tages aufgenommen. Zu Hause habe ich es dann sorgfältig entwickelt, mit allem Wissen, das mir damals zur Verfügung stand und dieses Bild dann auch bei 500px präsentiert. Innerhalb der ersten 24 Stunden, welche für die Bewertung maßgeblich sind, ist der Baum für meine Verhältnisse förmlich durch die Decke gegangen. Nie zuvor habe ich so viele Likes in so kurzer Zeit bekommen und dies war auch für lange Zeit mein best bewertetes Bild. Und auch heute noch das Bild mit den meisten Likes!

Platz 11:
Auch bei 500px kommt der Eistobel gut an, wenn gleich es doch ganz andere Bilder sind, als auf Facebook, die hier vorne landen.
Hier eine Ansicht mit deutlichen Lensflairs – trotzdem oder vielleicht auch wegen diesen kam das Bild auf eine sehr ordentliche Anzahl von Zustimmungen. Es landet auf Platz 11 und ich kann versprechen, dass es nicht das einzige Bild aus dem Tobel bleiben wird. Technisch verwende ich hier, wie auf so  gut wie allen Bildern mit bewegtem Wasser, einen Filter um die Belichtungszeit zu verlängern. In diesem Fall ist es ein Polfilter, damit die Spiegelung des Wassers reduziert wird und die Steine unter Wasser zu erkennen sind.

Platz 10:

Wasser hat es mir definitiv angetan. Am liebsten als Langzeitbelichtung mit den Schlieren und dem seidigen Glanz den es dann erhält. Hier ein Bild von den Bodefällen bei Braunlage im Harz. Bei dieser Aufnahme wurde ein Neutraldichtefilter (ND-Filter) auf das Objektiv geschraubt. Zusätzlich habe ich noch drei unterschiedliche Belichtungseinstellungen verwendet (verschiedene Belichtungszeiten), um möglichst viele Details in den hellen und auch dunklen Bildteilen zu erhalten. Die Verrechnung der Belichtungsreihe habe ich Lightroom überlassen.

Platz 9:
Ein Klassiker am Meer – der Sonnenuntergang. Hier am Strand von Norddeich bei Ebbe. Was mich Mitte Juni total verwirrte war die Tatsache, dass die Abenddämmerung so viel länger dauert, als bei uns im Süden Deutschlands. Die richtige blaue Stunde haben wir gar nicht abgewartet, denn bis nach 23 Uhr wollten wir dann doch nicht am Deich sitzen bleiben. Es wird mit der Zeit ganz schön frisch und so hat uns die Geduld verlassen. Der schöne farbige Sonnenuntergang war in diesem Fall das Beste, was wir hier am Deich mitnehmen konnten.

Platz 8:
Eistobel die zweite. Der goldene Schein der Sonne und die schiere Kraft des Wasser,dem nicht mal Bäume widerstehen können sind einfach toll anzusehen. Mit einem ND-Filter die Belichtungszeit auf mehrere Sekunden verlängert – so schäumt das Wasser herrlich und die Schlieren treten deutlich hervor.

Platz 7:
Die Milchstraße und „mein“ Baum. Auch so kann man den allein stehenden Baum einfangen. Nachts allein mit dem Weitwinkelobjektiv – ISO rauf auf 4000 und die Belichtungszeit auf 30 Sekunden – o. k. die Sterne beginnen schon zur verwischen (die Erde dreht sich!) aber die deutliche Darstellung der Milchstraße war es mir Wert.

Nächste Woche folgen dann die Spitzenreiter und bis dahin wünsche ich Euch gutes Gelingen Eurer Projekte und allzeit gutes Licht!

Werner Kutter

Meine besten Beiträge auf Facebook Teil 2

Weiter geht’s im Ranking. Diese Woche zeige ich Euch die ultimativ besten Beiträge meiner Seite auf Facebook mit der größten Reichweite:

Platz 6:

Ein Bild von einer Eistobel-Tour. Hier können an einem Tag auf ein paar hundert Meter eine schier endlos erscheinende Anzahl toller Bilder entstehen. Am liebsten nehme ich ND-Filter oder Polfilter, um die Verschlusszeit zu verlängern und damit diesen weichen, seidigen Fluss des Wassers zu erzeugen (siehe auch den Beitrag zur Benutzung von Filtern)

Platz 5:
Zurück in der sehenswerten Memminger Altstadt. Hier ein Bild kurz nach Sonnenuntergang. Die blaue Stunde hat noch nicht begonnen, der Himmel ist noch nicht intensiv genug. Trotzdem bieten die schön restaurierten Gebäude ein willkommenes Motiv. Zudem ist hier die Besonderheit, dass das Haus auf dem Bach errichtet wurde und statt eines Kellers über jederzeit fließend Wasser verfügt.

Platz 4:
Ebenfalls gern gesehen sind Bilder aus der Rubrik „Behind the scenes“. Bilder die zeigen, wie das Fotoequipment eingesetzt wird, bzw. welches verwendet wurde.. Hier zum Beispiel habe ich mein Platypod im Einsatz gehabt – als Ersatz für mein großes Stativ (siehe auch Test-Bericht vom Platypod).
Ab und zu streue ich solche Bilder ein, denn ich finde, wir sollten kein Geheimnis aus der Fotografie machen und so vielen Menschen wie möglich zeigen, wie einfach es sein kann vernünftige Fotos zu machen. Und die Statistik zeigt mir, dass das Interesse da ist.

Platz 3:
Der Eistobel – diesmal im Sommer. Ja nicht nur auf seiner gesamten Länge – auch im Wechsel der Jahreszeiten bieten sich immer wieder neue Motive an diesem Naturschauspiel. Unterschiedlich viel Wasser, verschiedene Laubfärbungen und andere Lichteinfälle – jedes Mal ein Erlebnis, so dass sich eine Wiederkehr  auf jeden Fall lohnt. Der Zugang zum Wasser ist an vielen Stellen gefahrlos möglich, so dass extreme Ansichten der Stromschnellen möglich werden.
Ich habe dem Eistobel auch einen eigenen Beitrag gewidmet:
Langzeitbelichtung an einem Bach

Platz 2:
Von unserem Sommerurlaub in Norddeutschland haben wir sehr viele Bilder mitgebracht. Dieses von der Teufelsmauer in Weddersleben bei Thale hat es sogar auf Platz 2 geschafft. Die Steinformation ist imposant anzusehen und leicht zu erreichen. Leider hatte ich Pech mit dem Wetter. Trotz des dramatischen Himmels wollte sich die Sonne einfach nicht mehr blicken lassen, so dass sich ein Bild mit den Felsen vor der untergehenden Sonne nicht ergeben hat.
Mehr zu diesem Spot im Beitrag Reisebericht Harz.

Platz 1:
Mit großem Abstand wurde diese intensiv rote Darstellung des Sonnenaufgangs bei Schloss Neuschwanstein auf Platz 1 gehoben. Viele haben das Bild weiter geteilt, was zu dieser großen Anzahl von erreichten Personen geführt hat.  Fast dreieinhalbtausend Menschen habe das Bild gesehen – für Profis ein Klacks – für mich großartig.

Nächste Woche zeige ich Euch die Top-12 aus dem Fotoportal 500px. Vielleicht bekommt ja der eine oder die andere Lust und meldet sich auch an und zeigt der Welt, wie viele schöne Bilder wir machen können. Bis dahin wünsche ich Euch allzeit gutes Licht!

Werner Kutter

Meine besten Beiträge auf Facebook Teil 1

Auf Facebook habe ich am 01. Juni unter dem Namen
FoKu’s-Hobbyfotografie eine  Seite eröffnet, auf der ich jeden Tag ein Foto poste. Des weiteren werden interessante Beiträge aus der Welt der Fotografie geteilt und auch schon mal sog. „Behind the Scenes“-Bilder veröffentlicht. Bilder also, die zeigen, wie und mit welchem Equipment ich arbeite. Anlässlich des hundertsten Followers habe ich mir die letzten Tage einmal meine Statistiken angeschaut und erfasst, welche Beiträge und Bilder die größte Reichweite haben – also von den meisten Menschen gesehen wurden und in meinen Augen somit erfolgreich sind. Die Auflistung der zwölf Besten möchte ich Euch heute präsentieren:

Auf Platz 12:
Es ist eines der Bilder, welche ich am Morgen des 01. Mai diesen Jahres von der Marienbrücke aus vom Schloß Neuschwanstein gemacht habe.  Ich habe versucht bei der Entwicklung dieses Bildes den Schwerpunkt auf „Drama“ zu legen.

Platz 11:
Auf einer Runde um den Hopfensee entstand Ende 2016 dieser Schnappschuss vom Märchenschloss mit meinem Teleobjektiv. Das ist quasi die andere Seite des Schlosses – die mehr bekannte Frontansicht.

Platz 10:
Hier ein Beispiel, was mit dem Smartphone und Lightroom mobile alles möglich ist. Während meines Aufenthalts in Oberstdorf habe ich den dramatischen Himmel vom Klinikfenster aus fotografiert. Die Bearbeitung erfolgte dann ebenfalls im Handy mit Lightroom mobile. Heraus gekommen ist ein ganz ansehnliches Bild, welches außerdem noch gerne gesehen wurde.

Platz 9:
Eine Szene aus Memmingen von meinem abendlichen Fotospaziergang mit unserem Hund, dem Stativ und meiner Kamera. Abends zur blauen Stunde und auch Nachts mit Beleuchtung haben die Städte ihren ganz eigenen Charme. Ein Versuch lohnt sich eigentlich überall.

Platz 8:
Am selben Abend, nur ein paar Stunden früher, zum Beginn der blauen Stunde. Der blaue Himmel ist nach Sonnenuntergang ungleich schöner, als in der grellen Mittagssonne. Wenn man dann noch das Glück hat und er spiegelt sich noch in einem Gewässer, freut man sich doppelt.

Platz 7:
Wieder Schloss Neuschwanstein, wieder der Sonnenaufgang – es war das bisher spektakulärste, bei dem ich bisher fotografiert habe.. Von Westen schob sich diese Wolkenformation rein und von Osten leuchtete die Sonne von unten die Wolkenberge an. Ich habe eine Stunde lang fotografiert, alle paar Minuten änderte sich die Lichtstimmung und so habe ich eine Menge unterschiedlich farbige Bilder mitgebracht, die ich dann stimmungsvoll und ganz individuell bearbeitet habe.

Die Plätze 6 bis 1 gibt’s dann nächste Woche. In der Zwischenzeit freue ich mich über jeden Besuch auf meiner Facebook-Seite.
Bis dahin wünsche ich Euch, wie gewohnt, allzeit gutes Licht.

Werner Kutter