Meine besten Beiträge auf Facebook Teil 2

Weiter geht’s im Ranking. Diese Woche zeige ich Euch die ultimativ besten Beiträge meiner Seite auf Facebook mit der größten Reichweite:

Platz 6:

Ein Bild von einer Eistobel-Tour. Hier können an einem Tag auf ein paar hundert Meter eine schier endlos erscheinende Anzahl toller Bilder entstehen. Am liebsten nehme ich ND-Filter oder Polfilter, um die Verschlusszeit zu verlängern und damit diesen weichen, seidigen Fluss des Wassers zu erzeugen (siehe auch den Beitrag zur Benutzung von Filtern)

Platz 5:
Zurück in der sehenswerten Memminger Altstadt. Hier ein Bild kurz nach Sonnenuntergang. Die blaue Stunde hat noch nicht begonnen, der Himmel ist noch nicht intensiv genug. Trotzdem bieten die schön restaurierten Gebäude ein willkommenes Motiv. Zudem ist hier die Besonderheit, dass das Haus auf dem Bach errichtet wurde und statt eines Kellers über jederzeit fließend Wasser verfügt.

Platz 4:
Ebenfalls gern gesehen sind Bilder aus der Rubrik „Behind the scenes“. Bilder die zeigen, wie das Fotoequipment eingesetzt wird, bzw. welches verwendet wurde.. Hier zum Beispiel habe ich mein Platypod im Einsatz gehabt – als Ersatz für mein großes Stativ (siehe auch Test-Bericht vom Platypod).
Ab und zu streue ich solche Bilder ein, denn ich finde, wir sollten kein Geheimnis aus der Fotografie machen und so vielen Menschen wie möglich zeigen, wie einfach es sein kann vernünftige Fotos zu machen. Und die Statistik zeigt mir, dass das Interesse da ist.

Platz 3:
Der Eistobel – diesmal im Sommer. Ja nicht nur auf seiner gesamten Länge – auch im Wechsel der Jahreszeiten bieten sich immer wieder neue Motive an diesem Naturschauspiel. Unterschiedlich viel Wasser, verschiedene Laubfärbungen und andere Lichteinfälle – jedes Mal ein Erlebnis, so dass sich eine Wiederkehr  auf jeden Fall lohnt. Der Zugang zum Wasser ist an vielen Stellen gefahrlos möglich, so dass extreme Ansichten der Stromschnellen möglich werden.
Ich habe dem Eistobel auch einen eigenen Beitrag gewidmet:
Langzeitbelichtung an einem Bach

Platz 2:
Von unserem Sommerurlaub in Norddeutschland haben wir sehr viele Bilder mitgebracht. Dieses von der Teufelsmauer in Weddersleben bei Thale hat es sogar auf Platz 2 geschafft. Die Steinformation ist imposant anzusehen und leicht zu erreichen. Leider hatte ich Pech mit dem Wetter. Trotz des dramatischen Himmels wollte sich die Sonne einfach nicht mehr blicken lassen, so dass sich ein Bild mit den Felsen vor der untergehenden Sonne nicht ergeben hat.
Mehr zu diesem Spot im Beitrag Reisebericht Harz.

Platz 1:
Mit großem Abstand wurde diese intensiv rote Darstellung des Sonnenaufgangs bei Schloss Neuschwanstein auf Platz 1 gehoben. Viele haben das Bild weiter geteilt, was zu dieser großen Anzahl von erreichten Personen geführt hat.  Fast dreieinhalbtausend Menschen habe das Bild gesehen – für Profis ein Klacks – für mich großartig.

Nächste Woche zeige ich Euch die Top-12 aus dem Fotoportal 500px. Vielleicht bekommt ja der eine oder die andere Lust und meldet sich auch an und zeigt der Welt, wie viele schöne Bilder wir machen können. Bis dahin wünsche ich Euch allzeit gutes Licht!

Werner Kutter

Meine besten Beiträge auf Facebook Teil 1

Auf Facebook habe ich am 01. Juni unter dem Namen
FoKu’s-Hobbyfotografie eine  Seite eröffnet, auf der ich jeden Tag ein Foto poste. Des weiteren werden interessante Beiträge aus der Welt der Fotografie geteilt und auch schon mal sog. „Behind the Scenes“-Bilder veröffentlicht. Bilder also, die zeigen, wie und mit welchem Equipment ich arbeite. Anlässlich des hundertsten Followers habe ich mir die letzten Tage einmal meine Statistiken angeschaut und erfasst, welche Beiträge und Bilder die größte Reichweite haben – also von den meisten Menschen gesehen wurden und in meinen Augen somit erfolgreich sind. Die Auflistung der zwölf Besten möchte ich Euch heute präsentieren:

Auf Platz 12:
Es ist eines der Bilder, welche ich am Morgen des 01. Mai diesen Jahres von der Marienbrücke aus vom Schloß Neuschwanstein gemacht habe.  Ich habe versucht bei der Entwicklung dieses Bildes den Schwerpunkt auf „Drama“ zu legen.

Platz 11:
Auf einer Runde um den Hopfensee entstand Ende 2016 dieser Schnappschuss vom Märchenschloss mit meinem Teleobjektiv. Das ist quasi die andere Seite des Schlosses – die mehr bekannte Frontansicht.

Platz 10:
Hier ein Beispiel, was mit dem Smartphone und Lightroom mobile alles möglich ist. Während meines Aufenthalts in Oberstdorf habe ich den dramatischen Himmel vom Klinikfenster aus fotografiert. Die Bearbeitung erfolgte dann ebenfalls im Handy mit Lightroom mobile. Heraus gekommen ist ein ganz ansehnliches Bild, welches außerdem noch gerne gesehen wurde.

Platz 9:
Eine Szene aus Memmingen von meinem abendlichen Fotospaziergang mit unserem Hund, dem Stativ und meiner Kamera. Abends zur blauen Stunde und auch Nachts mit Beleuchtung haben die Städte ihren ganz eigenen Charme. Ein Versuch lohnt sich eigentlich überall.

Platz 8:
Am selben Abend, nur ein paar Stunden früher, zum Beginn der blauen Stunde. Der blaue Himmel ist nach Sonnenuntergang ungleich schöner, als in der grellen Mittagssonne. Wenn man dann noch das Glück hat und er spiegelt sich noch in einem Gewässer, freut man sich doppelt.

Platz 7:
Wieder Schloss Neuschwanstein, wieder der Sonnenaufgang – es war das bisher spektakulärste, bei dem ich bisher fotografiert habe.. Von Westen schob sich diese Wolkenformation rein und von Osten leuchtete die Sonne von unten die Wolkenberge an. Ich habe eine Stunde lang fotografiert, alle paar Minuten änderte sich die Lichtstimmung und so habe ich eine Menge unterschiedlich farbige Bilder mitgebracht, die ich dann stimmungsvoll und ganz individuell bearbeitet habe.

Die Plätze 6 bis 1 gibt’s dann nächste Woche. In der Zwischenzeit freue ich mich über jeden Besuch auf meiner Facebook-Seite.
Bis dahin wünsche ich Euch, wie gewohnt, allzeit gutes Licht.

Werner Kutter

Am Scheideweg

Früher oder später ist es bei jedem soweit. Man stellt fest, dass man auf der Stelle tritt und sich nicht mehr so recht motivieren kann. Die anfänglichen Fortschritte werden kleiner und durch das ganze Wissen, welches man sich angeeignet hat, wird die Messlatte für die eigenen Bilder immer höher gelegt. Man hat die Anfängerfehler hinter sich gelassen. Du fotografierst nicht mehr nur auf Augenhöhe (fast alle Anfänger schießen alle ihre Fotos aus ein und der selben Position: Hinstehen, Kamera vor’s Gesicht und abdrücken), legst Dich auch mal hin, gehst wenigstens in die Hocke oder steigst irgendwo drauf um eine neue Position und eine nicht alltägliche Perspektive zu finden. Und jetzt hast Du den Eindruck, dass die Bilder eher schlechter anstatt besser werden.

Ich habe das alles auch durch gemacht. Höhen und Tiefen wechslen sich ab. Ich habe gelesen, Videos geschaut und immer gedacht: So tolle Bilder möchte ich auch mal machen. Je mehr Theorie man sich aneignet, um so mehr steigt der Anspruch und um so enttäuschter ist man, wenn man den eigenen Ansprüchen nicht gerecht wird. Das ist ganz normal! Wenn wir erst mal anfangen uns zu verbessern, kommt automatisch auch ein Punkt, an dem wir glauben, dass es nicht mehr weiter voran geht.

Zuerst einmal muss man wissen, dass auch die besten der Besten nicht „Das Eine Foto“ einfach so im Vorübergehen schießen. Oft sind tage- und monatelange Vorbereitungen und stundenlanges Probieren und Justieren dem eigentlichen Bild voraus gegangen. Von tausenden „Versuchen“ kommt vielleicht nur ein Top-Bild zustande. Man muss erheblich mehr Fotos machen, um ein gutes Bild zu erhalten. Und das geht uns allen so – auch den bestbezahlten Profifotografen! Dessen muss man sich erst mal bewusst werden und darüber wird viel zu selten geschrieben.

Man braucht viel Geduld, denn wenn man sich zurück erinnert, wird man feststellen, dass wir z. B, das Rechnen auch nicht innerhalb eines Wochenendes gelernt haben. Wir sind alle o um die 10, 12 Jahre zur Schule gegangen und haben immer wieder gelernt, geübt und  wiederholt, bis wir schließlich die Prüfung geschafft haben. Warum also glauben wir, dass eine teure Kamera uns über Nacht zum Starfotografen macht? Ja, es bedarf des Lernens und vielleicht auch ein bisschen Arbeit, um sich die Fähigkeiten anzueignen. Die wenigsten sind so große Talente, dass über Nacht die ganz großen Aufträge kommen und diese erfolgreich abgearbeitet werden können.
Ich „gönne“ mir beispielsweise jedes Jahr einen VHS-Fotoworkshop. Der kostet nicht die Welt, bringt aber immer neuen Input und Kontakte zu Menschen, die auch gerne fotografieren. Zur Zeit schaue ich mich  nach einer Fotoreise nach Island um. Ich weiß, dass ich da noch eine Weile sparen muss, aber ich habe mir vorgenommen jetzt lieber darauf zu sparen, als eine neue Kamera zu kaufen.

Eine teure Kanera macht aus einem alten,hässlichen Haus auch kein Empire State Building. Das Haus bleibt hässlich und alt, egal wieviel ich für meine Ausrüstung und Ausbildung ausgebe. Ich muss schon auch zu den tollen Orten gehen, um die tollen Bilder zu bekommen.
Hört auf, immer mehr Zubehör oder immer neuere und vermeindlich bessere Kameras zu kaufen. Investiere in Fotografie nicht in Material zum Fotografieren. Geh raus und fotografiere!
Anstatt in Kameras und Objektive zu investieren, geb‘ das Geld lieber dafür aus, zu interessanten Orten zu reisen. Joe McNally hat einmal gesagt: If you want to photograph more interesting things you have to stay in front of more interesting things. Verlasse die Komfortzone – geh raus – reise – erlebe was. Die Niagarafälle kann man hier zu Lande nun mal nicht vom Wohnzimmerfenster aus fotografieren! Da muss man schon nach Nordamerika. Es muss ja nicht gleich eine Weltreise sein – der nächste Sonnenaufgang an einem Weiher in Deiner Umgebung hat auch einen großen Reiz.

Sei Dir bewusst, dass gerade in der Landschaftsfotografie die besten Bilder nur früh am Morgen oder Abends bei oder nach Sonnenuntergang entstehen werden. Das ist das harte Los, aber es lohnt sich.

Ich werde nie das unbeschreibliche Kribbeln vergessen, dass mich bei meinem ersten Sonnenaufgangs-Shooting in Österreich am Mondsee beschlich. Als die ersten Sonnenstrahlen an den Berghängen entlang sich Richtung See aufmachten, mir den neuen Tag zu bringen und das dunkle Blau der Nacht zu vertreiben – da bekomme ich heute noch Gänsehaut.

Und irgendwann kommt dann der Tag, an dem Du mit Deiner Art der Fotografie und Bearbeitung zufrieden bist. Du fragst Dich nicht mehr, ob Du alles richtig machst, wie in den Lehrbüchern beschrieben oder wie diie Anderen immer sagen. Nein, Du bist so zufrieden,  so wie Du es machst. Denn Du hast Deinen eigenen Stil entwickelt und bist jetzt genau so gut, wie Du immer sein wolltest.

In diesem Sinne wünsche ich mir, dass Ihr die Zeit nutzt, um mehr zum fotografieren zu gehen und wünsche Euch für diese Vorhaben wie immer allzeit gutes Licht!

Werner Kutter

Nützliche Apps für Fotografen


Die letzten beiden Wochen haben wir über die Hardware zum besseren Urlaubsfoto gesprochen. Doch es gibt auch Software welche hilfreich sein kann – insbesondere beim letzten Punkt der vorigen Woche, der Vorbereitung.
Beinahe jeder nennt heute ein Smartphone sein Eigen. Für diese gibt es zahllose mehr oder weniger sinnvolle Programme, sog. Apps, für Fotografen.
Das Beste ist, dass einige sogar kostenlos zu erhalten sind.

ND-Filter-Rechner:

 

 

 

 

 

Diese App berechnet ausgehend von der Belichtungszeit ohne Filter,  die Zeit, welche man einstellen muss, wenn man einen ND-Filter benutzt. So kann die Kamera im manuellen Modus perfekt auf den verwendeten Filter eingestellt werden.
Zuerst lässt man die Kamera die aktuelle Belichtungszeit ohne Filter errechnen. Diese Zeit wählt man in der App aus und gibt vor, wie stark der eingesetzte ND-Filter abdunkelt. Automatisch berechnet die App die erforderliche Zeit, um wieder zum gleichen Belichtungsergebnis zu kommen. Im manuellen Modus an der Kamera könnt Ihr jetzt die Blenden-Zeit-Kombination einstellen und das Foto schießen und werdet ein korrekt belichtetes Bild erhalten.

DOF-Calculator:


Mit diesem Rechner könnt Ihr berechnen lassen wie groß der Schärfentiefebereich jeweils ist, wenn eine bestimmte Kombination aus Brennweite und Blende gewählt wird.
Dies wird benötigt, wenn der Bereich, der im Foto scharf sein soll bestimmte Grenzen haben soll.
Mit wenigen Klicks ist der Kameratyp berstimmt – die Sensorgröße hat ebenfalls Einfluss auf den Bereich, welcher scharf abgebildet wird.
Anschließend nur noch die Brennweite einstellen und jeweils für die benutzte Blendenöffnung die Schärfentiefe berechnen lassen. So kann man auch mit diesem Bereich „spielen“ und abschätzen, ab wann das komplette Bild vom Vordergrund bis in den Hintergrund scharf sein wird.

Photo Tools:

Diese App ist eine Sammlung mehrerer Tools und Berechnungsprogramme allerdings auf Englisch. Die beiden vorgenannten Rechner sind hier u. a. ebenfalls integriert sowie noch zahlreiche weitere Utilities, wie z. B. ein Timer oder der Farbkreis. Es können ebenso Checklisten angelegt oder Notizen gespeichert, wie auch die Hyperfokaldistanz berechnet werden. Eine sehr umfangreiche Sammlung, welche ich nie vollständig genutzt habe. Wer sich an den englischen Bezeichnungen für die Fototechnik nicht stört, findet hier wirklich alles, was man berechnen oder notieren kann.

Sun Surveyor:

Diese App kostet ca.  5 € hilft aber ungemein viel bei der Planung von Sonnenverlauf, Mondphasen und der Sichtbarkeit des Milchstraßenzentrums. Ich habe die App lange genutzt, da Photopills nur für Apple-Geräte verfügbar war und bin immer gut damit gefahren.
Als Vorabinfo ist bei der Planung schon sehr hilfreich zu wissen, ob z. B. das Zentrum der Milchstraße überhaupt sichtbar sein wird.
Die Zeiten von Sonnenauf- und -untergang müssen jetzt auch nicht mehr mühsam im Internet recherchiert werden. Jetzt hat man die komplette Datenbank in der Hosentasche. Wichtig in diesem Zusammenhang ist auch die Tatsache, dass die Zeiten immer aktualisiert zum jeweiligen Standort passen und dieser sich für Planungen überallhin verschieben lässt.

Photopills:

Die Mutter aller Sonne-Mond-und-Sternen-Programmen. Nicht wenige Fotografen haben sich nur wegen der App ein I-Phone zuglegt – die App ist bis vor kurzem ausschließlich für die Apple-Produkte erhältlich gewesen.
Es handelt sich hierbei um einen Mix aus sun surveyor und photo tools. Die wichtigsten Eigenschaften beider Programme wurden hier vereint, kostet allerdings mit ca. 10 € auch am meisten und ist erst kurz auch für Android verfügbar.
Hier ist alles übersichtlich abrufbar, was mit der Fotografie und unseren wichtigsten Sternen und Planeten zu tun hat.
Genaue Termine der Mondphasen, schöne Darstellung der goldenen und blauen Stunde (die Hauptzeiten für Landschaftsfotografen) und einfache Planung für alle Milchstraßenfotografen – hier wurde an fast alles gedacht. Zusätzlich noch die wichtigsten Berechnungstools aus den vorstehenden Apps – rundum eine gelungene Sammlung für Hobbyfotografen und auch Profis.

Google Maps:
Zu Google Maps muss ich wahrscheinlich nicht viel sagen. Googles Kartendienst kann inzwischen auch Wanderwege und -routen berechnen, anzeigen und navigieren. Wenn man in der Umgebung fremd ist ein unverzichtbarer Helfer um den richtigen Weg zu finden. Und seitdem die Navigation zu Fuß auch gut funktioniert kann man das Programm auch auf dem Weg zum Fotospot gut gebrauchen.

Eine Wetter-App:
Hier gibt es viele Anbieter die übers Jahr gesehen die selben guten oder schlechten Wetteraussichten ankündigen wie die Anderen auch. Länger als 2 Tage im Voraus sollte man mit allen Wettervorhersagen nicht gehen.
Für manche Unternehmungen ist es nun einmal unverzichtbar einigermaßen zu wissen, was das Wetter macht. Für die kommende Nacht und den darauf folgenden Tag sind die Prognosen bei allen Anbietern recht brauchbar, so dass man schon ziemlich genau abschätzen kann, ob es sich lohnt die Rucksäcke zu packen und los zu ziehen.

Lightroom Mobile:
Dies ist ein Zusatzprogramm von Adobe Lightroom, welches nur im Zusammenhang mit dem Abo von Adobe genutzt werden kann. Am interessantesten für mich ist, dass im Programm eine Kamera integriert ist, welche ebenfalls im RAW-Modus Fotos abspeichert. So ist der Informationsumfang vom Handy-Bild ebenfalls größer und die Bearbeitung kann intensiver durchgeführt werden.
Ansonsten ist es ein Bildbearbeitungsprogramm welches viele Funktionalitäten vom echten Lightroom beinhaltet. Für kurze Anpassungen unterwegs – bevor man die Bilder in den sozialen Medien teilt – ist es sehr gut geeignet. Man sieht gleich, ob das Bild potential zu mehr hat, oder nicht.

Da man es auch hier, wie mit vielem Anderen auch, schnell übertreiben kann belasse ich es jetzt mal mit diesen Programmen. Mehr wird der Hobbyfotograf in der Regel nicht brauchen. Für die ein oder andere Unternehmung wünsche ich Euch deshalb schon mal im Voraus allzeit gutes Licht!

Werner Kutter

Tipps und Tricks für die Urlaubs- und Reisefotografie – Teil 1


Rechtzeitig zur Hauptreisezeit möchte ich Euch ein paar Anregungen geben, damit die nächsten Urlaubsbilder garantiert der Hammer werden.
Schluss mit Knipsen!
Jetzt wird fotografiert!
Und zwar ernsthaft!
Das das trotzdem Spaß macht möchte ich nicht unerwähnt lassen. Wenn ihr den Daheimgebliebenen Eure Bilder zeigt, werden die vor Neid erblassen. Deshalb habe ich Tipps zusammengestellt, die mit Sicherheit bessere Bilder als Ergebnis zur Folge haben werden.
Bei den folgenden Tipps kommt es natürlich immer auf die persönlichen Bedürfnisse an. Einen Kamerarucksack hat denke ich jeder, der mit mehr als einer Kamera und einer Linse in Urlaub fährt und bedarf keiner zusätzlichen Erwähnung. Keiner muss alles, was ich beschreibe unbedingt haben – man kann auch mit weniger Ausrüstung losziehen…

Tipp 1: Nie mehr ohne Stativ!
Ich habe mein Stativ jahrelang mit in den Urlaub genommen und dann im Kofferraum liegen lassen und seltenst benutzt. Heute muss ich leider sagen, dass dies der größte Fehler war, den ich je gemacht habe und nur der eigenen Faulheit geschuldet ist.
Überwindet den inneren Schweinehund und nehmt das Stativ mit – und zwar mit an den Ort, an dem ihr tolle Bilder machen wollt. Jeder, der ernsthaft bessere Bilder machen möchte sollte als erstes in ein stabiles Stativ investieren. Die Bilder werden ganz einfach viel schärfer, als aus der Hand geschossen, und das nicht erst bei Langzeitbelichtungen!
Hier ein Bild aus der Hand. Mit allem, was die Kamera an Bildstabilisierung her gibt; in der Vergrößerung fehlt trotzdem der letzte Tick an schärfe:
Der selbe Ausschnitt – diesmal auf einem Stativ, ohne Stabilisator im Objektiv, dafür mit Spiegelvorauslösung:

Wie die beiden Bilder anschaulich zeigen ist für die bestmögliche Schärfe immer ein Stativ notwendig. Bilder aus der Hand werden akzeptabel scharf und reichen für Hin-und-Mit-Schnappschüsse aus. Wer qualitativ mehr will kommt am Stativ nicht vorbei.

Bei der Auswahl des Stativ gibt es 2 Kategorien: leichte, aber teure und günstige aber schwerere Stative. Und bitte hier nicht am falschen Fleck sparen. So um die 100 € müssen für Qualitätsstative als Minimum angesetzt werden.
Wer Gewicht sparen und ein bisschen mehr Geld investieren möchte, dem würde ich als Einsteigermodell das Rollei C5i Carbon – Stativ mit 3D Kugelkopf, drehbarer Mittelsäule, integrierten Spikes, rutschfestem Schaumstoffgriff, Umbau zum Einbeinstativ möglich – Schwarz (Affiliate-Link) empfehlen. Es ist relativ frisch auf dem Markt und hat vom Start weg gute Kritiken erhalten.
Ich selbst bin mit dem Vanguard Alta+ 263AGH Aluminiumstativ (2 Auszüge, Belastbarkeit bis 5kg, max. Höhe 164 cm) mit Pistolengriff GH-100 (Affiliate-Link) sehr zufrieden. Für meine Zwecke taugt es und mit dem Gewicht habe ich keine Probleme so dass ich mir bisher noch kein Carbon-Modell angeschafft habe.
Idealerweise ergänzt dann noch ein Fernauslöser für die Kamera die Bemühungen ein möglichst scharfes Bild zu schießen.

Tipp 2: Die richtige Objektivwahl
Es ist wichtiger ein gutes Objektiv an einer einfachen Kamera zu haben, als umgekehrt. Mit der teuersten Kamera werden keine super klaren Bilder entstehen, wenn das Objektiv keine hohe Güte hat.
In der Landschaftsfotografie führt kein Weg an einem Weitwinkelobjektiv vorbei. Ich benutze an meiner EOS 70D von Canon ein Objektiv von Sigma:
Sigma 10-20 mm F4,0-5,6 EX DC HSM-Objektiv (77 mm Filtergewinde) für Canon Objektivbajonett(Affiliate-Link)

Für den Alltag – als sog. „Immerdrauf“ Objektiv – würde ich von den Zoomobjektiven eher zu einem 18 – 50 mm mit durchgehneder Blende von 2,8 tendieren, als einen größeren Zoombereich mit kleineren Blendenöffnungen. Bei ungünstigen Lichtverhältinissen ist man schnell froh über die große Blendenöffnung mit einem 2,8-er Objektiv. Empfehlen würde ich das Sigma 17-50 mm F2,8 EX DC OS HSM-Objektiv (77 mm Filtergewinde) für Canon Objektivbajonett(Affiliate-Link). Aktuell verwende ich das Sigma 17-70 mm f2,8-4,0 Objektiv (DC, Makro, OS, HSM, 72 mm Filtergewinde) für Canon Objektivbajonett(Affiliate-Link).

Reisezoomobjektive sind sehr beliebt da man z. B. mit dem Tamron 16 – 300 vom Weitwinkel bis in den Telebereich alles abdeckt. Ich persönliche benutze keines der Ultra-Zoom-Objektive, da mir die Nachteile beim Einsatz dieser Universal-Optiken zu schwerwiegend erscheinen.
Sollte sich im Urlaub auch die Gelegenheit bieten um wildlebende Tiere zu fotografieren, dann würde ich ein Telezoom im Bereich zwischen 70 und 300 mm benutzen (z. B. Sigma 70-300 mm F4,0-5,6 DG OS stabilisiertes Objektiv (62 mm Filtergewinde)für Canon Objektivbajonett)(Affiliate-Link). Zusätzlich bietet sich auch noch die Möglichkeit eines Konverters um den Brennweitenbereich noch zu verlängern (z. B. Kenko KE-KHD20C Teleplus HD DGX Konverter 2,0-fach für Canon EF/EF-S)(Affiliate-Link) . Auch hier muss allerdings abgewogen werden, ob die entstehenden Nachteile hinsichtlich der Bildqualität akzeptabel sind.

Nächste Woche geht’s weiter in der Rubrik „ich packe meinen Koffer“ und weitere Tipps warten da auf Euch. Bis dahin wünsche ich viel Spaß bei den Urlaubsplanungen und allzeit gutes Licht!

Werner Kutter

 

 

Neuer Foto-Blog


Wieso noch ein Foto-Blog?

Gute Frage!

Ich habe mich in den letzten beiden Jahren  so viel weiter entwickelt, dass ich das Bedürfnis entwickelt habe, diese Erfahrungen zu teilen. Bestimmt gibt es noch viele, die an der selben Schwelle stehen, wie ich vor kurzem  und froh sind, Hilfe zu finden. Viele Dinge rund um die Kamera erscheinen kompliziert, sind in Wahrheit jedoch ganz simpel, wenn man es einfach erklärt bekommt.

Ich bin  Fotograf und fotografiere leidenschaftlich gerne und bin froh, so weit gekommen zu sein, wie ich heute bin. Doch die Reise ist noch nicht zu Ende. Ich lerne ständig dazu und ich möchte Dich mitnehmen auf den weiteren Weg in die große Welt der Fotografie.

Ich fotografiere mit einer Nikon Z6. Hier geht es aber auch nicht um die ewige Frage,  welche Marke besser ist, weil es darauf auch keine allgemein richtige Antwort gibt und es auch keine Rolle spielt, ob mit Canon, Sony oder sonst was fotografiert wird. Man kann mit allen Kameras,  die man heute käuflich erwerben kann sehr gute Bilder machen. Denn nicht das Material macht das Bild,  sondern der Typ, der den Auslöser betätigt.

Ich möchte hier Ideen geben, interessante Sachverhalte einfach erklären, auch mal ein nützliches Buch besprechen, Trends aufzeigen aber auch mal gegen den Trend gehen – einfach über mein Hobby plaudern.

Ich stelle mir außerdem auch vor, interessante Spots für tolle Fotos mit Euch zu teilen und ein klein wenig Anleitungen für bessere Bilder geben.

In diesem Sinne wünsche ich Dir allzeit gutes Licht!

Werner Kutter

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