Warum der richtige Zeitpunkt eine große Rolle spielt…


Der richtige Zeitpunkt kann in der Fotografie, besonders in der Landschaftsfotografie, von entscheidender Rolle sein, da es einen großen Unterschied zwischen einem guten und einem außergewöhnlichen Bild ausmacht.

Im Januar und Anfang Februar habe ich beinahe jeden Morgen den Aufgang der Sonne hinter dem Umspannwerk Woringen mit einem großen, imposanten Gittermast auf dem Weg zur Arbeit bewundert. Der Himmel leuchtete in den unterschiedlichsten Farben und die Stahlmassen hoben sich schön vom Hintergrund ab. Abends auf dem Heimweg war die ganze Szenerie viel unscheinbarer – ja, da stehen technische Bauteile in der Landschaft rum und verschandeln die Aussicht.

An einem Wochenende mitte Februar schließlich habe ich mich um 6.15 Uhr aus dem Bett geschlichen und Position bezogen. Anhand meiner Ergebnisse wurde mir schnell klar – Timing ist alles.

Um 6.55 Uhr ist noch das tiefe dunkle Blau der gerade vergangenen blauen Stunde am Himmel und bietet einen herrlichen farblichen Kontrast zum goldgelben bis orangen Sonnenaufgang.  Es scheint als würde der Horizont auf der gesamten Breite zu brennen. Da sich Blau und Gelb im Farbkreis genau gegenüberstehen empfinden wir diesen Kontrast als besonders stark und reagieren dementsprechend darauf.

Bereits 8 Minuten später, um 7.03 Uhr ist die Helligkeit soweit fortgeschritten, dass das Blau im Himmel schon nicht mehr so intensiv ist. Von der Lichtbrechung der Sonnenstrahlen in der Atmosphäre kommen noch ein paar mehr Magentatöne zum Vorschein. Alles scheint jetzt ein bisschen weicher, rosa oder auch lila zu sein und der harte Kontrast zwischen den Komplementärfarben Blau und Gelb wird abgeschwächt.

 

Weitere 2 Minuten später, um 7.05 Uhr ist es bereits so hell, dass die Farben insgesamt zu verblassen scheinen. Das Blau der Nacht wird immmer weiter zurückgedrängt und die Helligkeit dominiert so stark, dass die Farbigkeit in den Hintergrund tritt.

Sobald die Sonne erst einmal den Horizont erreicht, bzw. überschritten hat, ist in Richtung Sonne zu fotografieren uninteressant. Die tiefstehende Sonne überstrahlt alles und das Bild ist weitaus kontrastärmer als noch wenige Minuten zuvor. So ist alles eine Frage der Kürze der Zeit und umso wichtiger ist es, rechtzeitig vor Ort zu sein und/oder vorher den Ort des Geschehens genauestens zu erkunden, um am entscheidenden Tag nicht auch noch wertvolle Minuten mit der Suche nach dem optimalen Platz zu vergeuden. Richtig gutes Licht hat man oft nur zehn bis zwanzig Minuten!
Ich habe um zehn nach Sieben alles zusammengepackt und bin zum Frühstück nach Hause gefahren – das hat mir mehr gebracht, als noch auf ein „Wunder“ zu warten.

Und auf jeden Fall schaut ein Panorama am Besten im Panoramaformat aus…

Ebenfalls erwähnenswert ist es, dass trotzt des tiefblauen Himmels es hilfreich ist, wenn Wolken oder, wie in meinem Fall, wenigstens ein Kondensstreifen am Himmel ist. Ein blank geputzter Himmel ohne Struktur ist ebenfalls langweilig und kann nicht zu einer Aufwertung des Bildes beitragen.

Darum empfehle ich: Den Wetterbericht genau studieren und im Zweifelsfall lieber eine Stunde früher aufstehen und vor Ort sein, als einen einmaligen Moment zu verpassen.

Allzeit gutes Licht

Liebe Grüße

Werner Kutter

Reisebericht Naturschutzgebiet Weitsee – Reit im Winkl – Biathlonzentrum Ruhpolding


Weniger bekannt und dementsprechend auch geringer besucht und nicht überlaufen ist das Naturschutzgebiet Weitsee. Es liegt mit den drei Seen Weitsee, Mittersee, Lödensee direkt an der Bundesstraße B 305 zwischen Ruhpolding und Reit im Winkl.

Zahlreiche, kostenpflichtige, Parkplätze laden ein, das Auto abzustellen und die Wanderschuhe zu schnüren. Gut ausgeschilderte Wanderwege lassen das Wanderherz auch in diesem Tal höher schlagen. Fast alle Touren lassen sich als Runde gehen, so dass die Rückkehr zum Auto wirklich abwechslungsreich bleibt, da für Hin- und Rückweg nicht derselbe Weg genommen werden muss.

Wir nahmen uns vor den Lödensee und den Mittersee zu umrunden was ein sehr schöner, leichter Spaziergang werden sollte. Vom Parkplatz aus nahmen wir eine Unterführung, um die Bundesstraße zu queren. Die sicherste Alternative, die man sich vorstellen kann, jedoch stellte sich heraus, dass die Unterführung wohl eher dem Abfluss von Schmelzwasser dienen sollte, als Fußgängern die Querung zu ermöglichen.

Anschließend folgten wir den Wanderwegen und Trampelpfaden und gingen gegen den Uhrzeigersinn um die beiden Seen. Die Gesamtstrecke belief sich auf ca. 5 km – alles sehr flach und übersichtlich.

Die erste Tat an diesem Tag war, unseren Hund baden zu schicken. Nachdem die vorangegangenen beiden Tage verregnet waren hatte sich bei ihr ein kleiner Lagerkoller eingestellt. Umso größer war die Freude jetzt, dass sie  aus dem kühlen Nass apportieren durfte.

Das Vorankommen gestaltete sich dann auch noch aus einem weiteren Grund als ziemlich langwierig: Ich musste immer wieder stehen bleiben und nicht nur die Natur genießen sondern auch sie auf den Chip meiner Kamera bannen. Mal den See und die Berge, mal nur den See, mal nur die Berge oder Pflanzen am Wegesrand – kurz gesagt ich wollte alles fotografieren, was nicht weglaufen konnte.

Im Anschluss besuchten wir noch Reit im Winkl und haben hier eine Runde durch die Ortsmitte gedreht. Am Dorfplatz empfing uns eine Holzskulptur – genannt „Der Schifahrer“. Eine ausgemusterte Gondel eines Sesselliftes lud im Hintergrund zum Verweilen ein.

An den Hausfassaden sahen wir überall wieder tolle Malereien. Ganze Geschichten wurden hier erzählt, so dass der Blick öfter nach oben ging, als nach vorne. In der Vorsaison präsentierte sich der Ort überaus aufgeräumt und ruhig – einzig die Suche nach einer Gelegenheit zum Mittagessen gestaltete sich schwierig, da die allermeisten Lokale erst abends öffneten.

Ebenfalls an der B 305 befindet sich das Bundesleistungszentrum des deutschen Biathlonsports. Die Chiemgau-Arena ist wohl jedem ein Begriff, der den Wintersport am Fernseher verfolgt.

Auch in der schneearmen Zeit kann man die Anlage besichtigen und an einigen Tagen finden sogar Führungen statt. So kann man mit eigenen Augen einmal die Schießstände betrachten, die man sonst ja nur aus den Fernsehübertragungen kennt.

Selbst im Mai waren noch Trainingsgruppen auf Rollskier unterwegs – das Trainingszentrum schläft anscheinend nie.
Vor dem Eingang empfängt uns eine Skulptur zu Ehren des erfolgreichen Biathleten Ricco Groß. Das zu der Anlage auch Skisprungschanzen gehören, war mir neu. Das weitläufige Gelände bot viele Motive, die ich so im TV noch nicht gesehen hatte.

Von der Tribüne aus kann der Schießstand genau überblickt werden und man kann sich die Atmosphäre gut vorstellen, wenn hier einer nach dem anderen seine Schießübungen während des Wettkampfs ausübt.
Alles in allem war es ein mehr als gelungener Tag mit vielen schönen Eindrücken aus den verschiedensten Richtungen. Das Berchtesgadener Land ist doch überaus abwechslungsreich und sehr interessant.

Ich hoffe es war wieder etwas für Euch dabei. Für all Eure Unternehmungen wünsche ich Euch allzeit gutes Licht!

Werner Kutter

Meine besten Bilder auf Instagram 2017


Instagram habe ich ehrlich gesagt lange nicht verstanden.. Bilder, die auf 500px über hundert Mal geliked wurden hat auf Instagram fast niemand gesehen. Woran lag das?
An mir! Ich habe mich zu lange dagegen gewehrt, mich mit den sog. Hashtags zu befas:sen.
Tatsächlich ist es so, dass Bilder ohne entsprechende Verlinkung zu Begriffen, welche gerne gesucht werden, einfach unsichtbar bleiben. Wenn keiner Deine Bilder findet, findet Dich keiner. Das heißt: Dir folgt auch niemand und so bleibt es dabei, dass die Bilder nur max. 10 – 15 likes bekommen.

Die Weigerung Hashtags einzugeben lag in der Hauptsache daran, dass es mir zu umständlich war, jedesmal am Handy die ganze Litanei von Begriffen mühsam einzutippen.  Irgendwann kam mir dann mal die Erleuchtung, dass ich mir die Hashtags, die für die meisten meiner Bilder zutreffen könnten, in den Notizen abspeichere und sie jedesmal beim Posten eines neuen Bildes kopiere und einfüge. Ich frage mich heute noch, warum ich da nicht früher drauf gekommen bin..

Gesagt getan – die Hashtags erwiesen sich als wahre Goldgrube – die Follower stiegen rasant an und damit auch die Zahl der LIkes. Auf Grund dieser Erfahrungen hier meine persönliche TopTen der beliebtesten Bilder auf Instagram. Ich weiß – für wirkliche Hardcore-Instagram-Stars bin ich mit meinen 600 Follower ein Niemand – für meine Verhältnisse sind 100 likes auf dieser Plattform aber trotzdem eine ganze Menge – und auf jedes einzelne bin ich stolz!
Die unterschiedlichen Plattformen zeigen mir überraschend immer wieder ganz verschiedene Ergebnisse in der Bewertung meiner Bilder. Ein Bild auf Instagram kann ganz viel Zuspruch erhalten, während es auf 500px oder Facebook fast nicht beachtet wird. Unterschiedliche User geben ganz unterschiedliche Bewertungen ab, so dass in diesem Ranking wieder ein ganz anderes Bild vorne landet, als bei meinen „Hitparaden“ vom Ende letzten Jahres.

Platz 10:
Mit 101 gefällt mir-Angaben landet dieses Bild auf dem 10. Platz. Es zeigt einen Teil der schönen Memminger Stadtmauer und den Stadtbach. Aufgenommen kurz vor der blauen Stunde von einer Brücke aus – natürlich mit Stativ.

Platz 9:
Auf 104 likes kommt diese Aufnahme vom Ortwanger See bei Sonthofen. Hier zeigt sich die sog. Blaue Stunde extrem, denn wenn dank der starken Bewölkung kein Licht mehr dazu kommt, dann sieht man erst, wie blau die Blaue Stunde werden kann.

Platz 8:
Das Bild auf Platz 8 ist eine extreme Gegenlichtaufnahme, so dass das Wasser beinahe schwarz aussieht. Es zeigt eine sog. Fischaufstiegshilfe an einem Laufwasserkraftwerk an der Iller. Durch die verbauten Steine und Felsen ergeben sich hier schöne Schlieren bei der Langzeitfotografie von Wasser.

Platz 7:
Mein Lieblingsbaum schafft es immerhin auf Platz 7. Wie schon mehrfach beschrieben hat mich dieses Bild, aufgenommen am 23.12.2015 am meisten von allen in meiner Entwicklung in der Fotografie weiter gebracht. Mir wurde hier klar, dass Planung und sorgfältige Motivauswahl – aber vor allem der richtige Zeitpunkt, in diesem Fall der Sonnenaufgang, entscheidend sind, ob ein Bild gut wird oder nicht.

Platz 6:
Gleich drei Bilder haben es auf Platz 6 geschafft:
Da wären einmal die verwischten Schlieren der Ilse im Harz. Im Sommerurlaub 2017 machten wir für ein paar Tage Station im Harz. Klar dass da dann die Täler mit ihren unzähligen Bächen und Wasserläufen fotografisch erfasst wurden. Hier die Ilse unterhalb der Ilsefälle.
Dann auch die Bodefälle, welche sich ebenfalls als wahre Spielwiese für Fotografen heraus stellten. Bei beiden Wanderungen war es schön, dass die Wege gut und nicht zu steil waren, so dass die Fotospots ohne große Anstrengungen erreicht werden konnten.
Zu guter Letzt hat es auch das Bild von ersten Sonnenaufgang 2017 am Neujahrstag ins Ranking geschafft. Hier habe ich zur Abwechslung mal ein Teleobjektiv in der Landschaftsfotografie eingesetzt. Das funktioniert auch!

Platz 3:
Die meistbesuchte Location von mir ist und bleibt der Eistobel. Zu viele Motive bieten sich hier, so dass der Stoff aus dem gute Bilder sind, einfach nicht ausgeht. Zudem sind in den unterschiedlichen Jahreszeiten ebenso noch die verschiedensten Ansichten fest zu halten – ich werde sicher noch oft dort runter steigen.

Platz 2:
Der Sonnenaufgang am Mondsee im Salzburger Land war das erste Bild, für dass ich extra im Urlaub um vier Uhr aufgestanden bin. Ich kann bis heute das Gefühl nicht vergessen, welches ich in dieser Zeit hatte, als ich den ankommenden Tag begrüßen durfte. Gänsehaut pur.

Platz 1:
Platz eins hält, für mich überraschend, die Schwarzweiß-Aufnahme einer Wendeltreppe in einem Besucherwindkraftwerk in Ostfriesland. Ich hatte Mühe überhaupt ein scharfes Bild im Inneren des Stahlturmes zu erhalten – das Teil schwankt ganz schön, erst recht, wenn acht Besucher am Aufsteigen sind.

So bin ich weiterhin gespannt, wie meine Bilder ankommen werden und hoffe, den einen oder anderen mit dieser Auflistung inspiriert zu haben doch auch in den sozialen Medien seine Werke auszustellen. Ich habe für mich im letzten Jahr viel dazu gelernt – nicht nur was die Fotografie betrifft. Für all Eure Zielbilder wünsche ich Euch gutes Gelingen und damit allzeit gutes Licht.

Werner Kutter

Wie plane ich mein Jahr?

Seit Anfang 2017 habe ich damit begonnen mir meine Ziele und Etappen zur Zielerreichung schriftlich zu fixieren. Ständig kamen mir neue Ideen in den Sinn-  natürlich am meisten im Zusammenhang mit dem Blog – und so musste ich ständig nachbessern und zugleich das im Auge behalten, was ich mir ursprünglich mal vorgenommen hatte.

Wenn man weiter kommen möchte, dann ist es schon von Vorteil, wenn man sich ein Ziel steckt und dieses zur Erreichung in kleinere Schritte oder Teilziele oder Meilensteine oder wie man es auch immer nennen möchte, untergliedert. Viele der großen Ziele werden erst erreichbar, wenn man sich selbst vor Augen hält, welche einzelnen Schritte man gehen muss, um am Ende – dem Erfolg –  anzukommen. Auch die längste Reise beginnt mit einem ersten, kleinen Schritt.

Als Plattform für die Notizen und ToDo-Listen benutze ich Evernote.
 Notizen kann ich so auch vom Handy aus erstellen oder ansehen, genau so wie zu Hause am Rechner. Überall habe ich immer den selben, aktuellen Stand.
Und wenn mir unterwegs eine neue Idee in den Sinn kommt, kann ich diese gleich an Ort und Stelle notieren. Das Handy hat man schließlich öfter dabei, als würde man ein Notizbuch mit sich rumschleppen.
Für größere Aktionen, wie z. B,. die Liste der Blog-Artikel-Ideen oder auch die Planung der Fotospots im Urlaub, nehme ich in Evernote jeweils eine eigene Notiz, die ich ergänze sobald mir wieder etwas einfällt oder ich neue Infos über interessante Motive erhalte. Und wenn man einmal damit angefangen hat, sich Notizen zu machen, merkt man erst, wie viel einem einfällt um es zu vergessen. Der Kopf ist überraschend frei für neue Inspirationen, wenn man sich sicher sein kann, das alles notiert ist und nichts mehr in Vergessenheit geraten kann.

Letztes Jahr war mein erster Eintrag auf der Liste eigentlich nur, dass ich mehr investieren wollte. Mehr investieren in die Fotografie und zwar nicht monetär, sondern in Zeit und Mühe beim Fotografieren selbst. Ich wollte mehr Anstrengungen unternehmen, um zu besseren Bildern zu gelangen. Das war mein primäres Ziel für 2017.
Dazu stellte ich an mich selbst die Anforderung, jeden Monat mindestens ein Mal bewusst zum Fotografieren zu gehen. Nicht einfach nur wandern gehen und dabei knipsen – sondern gezielt planen, was es Interessantes zu fotografieren gibt.  Ich notierte mir in jeder Zeile den Monat und da die Urlaubsplanung bereits fix war konnte ich auch schon gleich die ersten Zielbilder und Orte im Juni notieren.
Im Februar war ein VHS-Workshop gebucht – also war auch für diesen Monat schnell der passende Eintrag vorhanden.
Stück für Stück und Monat für Monat füllte ich die Liste auf – nicht alles was ich erledigt habe wusste ich am Jahresanfang schon. Aber durch die fortlaufenden Notizen war ich doch gezwungen, mich an die Vorgabe „jeden Monat einmal bewusst fotografieren gehen“ zu halten und nachzudenken, was es an Möglichkeiten im jeweiligen Zeitraum gibt.

Für dieses Jahr sieht es ähnlich aus. Die Liste ist noch ziemlich leer – ich bin mir jedoch sicher, dass ich mit dieser Technik auch heuer wieder viele interessante Punkte finden und erledigen werde.

Etwas Großes habe ich bereits Anfang Dezember begonnen: Ich nehme an einem 52-Wochen-Projekt teil. Somit ist auch gewährleistet, dass ich jeden Monat mindestens ein Mal bewusst fotografiere – genauer gesagt vier Mal, da ich ja  jede Woche eine Aufgabe aus der Challenge lösen muss. Gleichzeitig wartet jede Woche eine interessante Aufgabe, welche mir dabei hilft mich fotografisch weiter zu entwickeln.

Zielbilder und Meilensteine des Jahres werden die beiden geplanten Urlaube im Berchtesgadener Land und der Toskana werden. Hier habe ich in eigenen Kapiteln bereits Listen angelegt mit den Fotos, die ich auf jeden Fall mit Heim bringen möchte.

Auf einer eigenen Liste führe ich die Fotoideen mit, die ich im laufe des Jahres sammle. Nicht jedes Ausflugsziel kann gleich am nächsten Tag angefahren werden, doch eines Tages bin ich froh, wenn ich für das Wochenende noch ein paar Ideen in der Hinterhand habe.

Vielleicht kommt der Eine oder Andere von Euch ja auch auf die Idee und fixiert seine Planungen schriftlich. Ich habe jedenfalls festgestellt, dass ich seit dem mehr von den Sachen die ich „immer schon mal machen wollte“ auch tatsächlich in Angriff genommen habe. Die Bilder wurden mehr und besser und so habe ich auch zusätzlich noch den Erfolg des Ganzen überprüfen können.

Für die erfolgreiche Durchführung Eurer Projekte und Vorhaben in diesem Jahr wünsche ich Euch allzeit gutes Licht!

Werner Kutter

 

 

 

Jahresrückblick 2017 – Wer hätte das gedacht?

Das Jahr 2017 – was hat es gebracht?
Bevor ich in den Weihnachtsurlaub verschwinde möchte ich kurz mit Euch gemeinsam zurückblicken, denn am Anfang des Jahres hätte ich nie gedacht, was dieses Jahr alles mit sich bringt und das ich das Bloggen bis zum Ende des Jahres durchhalten werde.

Am Beginn des Jahres habe ich mir zu ersten Mal überhaupt eine ToDo-Liste angelegt. Ganz untypisch ist diese im Lauf des Jahres mitgewachsen – ich habe die Erfolge und die Ziele einfach das ganze Jahr über mitgeschrieben und ständig erweitert. Eigentlich sollte man sich ja vorab die Ziele vorgeben und dann an deren Erreichung arbeiten – aber da sich das Jahr so turbulent entwickelte, habe ich die Dynamik einfach in der LIste mit übernommen.

Im Frühjahr war ich wieder einmal zu einem VHS-Foto-Workshop angemeldet und neben so vielem kam mit mit einem Mal in den Sinn,, dass ich für mein Vorhaben einen eigenen Blog im Internet einzurichten ein Logo benötige. Kurzerhand habe ich einer Bekannten meine Kamera in die Hand gedrückt, mit der Bitte mich im Vorübergehen zu fotografieren. Ich wollte mich absichtlich als Silhouette vor dem hellen Hintergrund haben, also war heute der perfekte Tag dafür. Die Schwarzweiß-Umwandlung war am PC auch schnell geschehen – so hatte ich von der Idee zur Ausführung in weniger als einem halben Tag mein Logo erschaffen und gleich noch eine Visitenkarte bestellt.

Ende Januar war es dann soweit. Der erste Blogartikel erschien am 14.01. und ich hatte keine Ahnung, wie weit es mich bringen würde. Bis heute habe ich insgesamt 45 Beiträge veröffentlicht – jede Woche einen. Die ersten fünf Themen habe ich so im Kopf gehabt, das was weiter alles kam ist mir so nach und nach in den Sinn gekommen. Wieder habe ich, neben der ToDo-Liste, eine Themen-Liste geführt, die ich dann nach und nach abgearbeitet habe. Kurzfristige Sachen, wie z. B. Reviews habe ich spontan geschrieben und online gestellt. Die Rückmeldungen sind bisher kaum messbar, aber es macht Spaß, ich habe noch Themen und Ideen und so werde ich die Seite auch in 2018 erst einmal weiter führen.

Im Februar und April konnte ich endlich noch zwei Mal einen lang gehegten Wunsch wahr werden lassen: Ich begab mich mit zwei Fotoverrückten wieder nach München in die U-Bahn um zu fotografieren. Hieraus sind auch einige Blogeinträge entstanden, welche meine Begeisterung für diese Art der Fotografie widerspiegeln:
Grundlagen
Bahnhöfe Teil 1
Bahnhöfe Teil 2
Bahnhöfe Teil 3
Bahnhöfe Teil 4
Bahnhöfe Teil 5
Best of

Ebenfalls im Frühjahr hat der AKF Kaufbeuren die Bayerische Fotomeisterschaft ausgerichtet. Hier habe ich zum ersten Mal Bilder für eine große Fotoschau eingereicht und zu meiner eigenen Überraschung ist sogar die Annahme eines Bildes zur Jurierung dabei heraus gesprungen. Dieses Bild aus dem Eistobel hat es geschafft und wurde auch im Katalog abgedruckt.

Bei meinem Arbeitgeber der LEW Verteilnetz GmbH wurden meine Bilder von der Beleuchtungssarnierung in der Memminger Fussgängerzone von höherer Stelle wohlwollend zur Kenntnis genommen. Im der Folgezeit wurden diese in Artikeln im „LEW-Magazin“und in der Kommunalzeitung „LEW kommunal“ abgedruckt. Ich war mächtig stolz darauf, Bilder von mir in öffentlichen Publikationen abdruckt zu sehen.

Jetzt, pünktlich zum ersten Advent, bekam ich noch mit, dass ein weiteres meiner Bilder in einer Werbeanzeige Verwendung gefunden hat. Ich könnte stolzer nicht sein.

Der sog. „Youtube-Fotograf“ Stephan Wiesner startete einen Aufruf im Internet, damit Fotografen, die ihm folgten für ein geplantes Magazin Bilder und Plätze mit außergewöhnlichem Fotografiepotenzial ihm zukommen zu lassen. Ich meldete mich mit ein paar Bildern aus meinem geliebten Eistobel bei Isny und trotz anfänglicher Skepsis, da der Spot nicht in den Alpen lag, wurde ich mit einer Doppelseite belohnt für die ich den Entwurf des Textes gleich mitliefern durfte. Das Magazin hieß damals noch „go!“ , jetzt „Zielfoto“ und ist ausschließlich im Web-Shop bei Stephan Wiesner bestellbar.

In der Memminger Zeitung – lokaler Ableger der Allgäuer Zeitung – stand ein Aufruf an alle, doch Bilder vom Allgäu und der schönen Natur einzureichen. Arbeitskollegen, die mich und meine Bilder kannten, machten mich darauf aufmerksam und so habe ich im Mai ein paar Bilder eingereicht. Lange habe ich nichts gehört und ehrlich gesagt auch gar nicht mehr daran gedacht, bis mich im Oktober eine Bekannte benachrichtigte, dass sie ein Bild von mir in der Zeitung gesehen hat. Schnell bin ich noch an den Bahnhof gefahren und habe mir die Ausgabe gekauft – und tatsächlich war ganz unten links mein Bild vom allein stehenden Baum vor den Allgäuer Alpen abgebildet. Wieder eine Veröffentlichung, die mich stolz machte.

Da ich ja mittlerweile viel im Bereich Social Media unterwegs war habe ich über Facebook bei befreundeten Fotografen gesehen, dass es von der Zeitschrift Stern die View-Community gibt. Also habe ich mich hier auch einmal angemeldet und Bilder hochgeladen. In den ersten zehn Tagen habe ich direkt zwei Mal ein Bild des Tages abgeliefert.

Meine Hauptaktivitäten habe ich auf die Community von 500px gelegt. Seit 2016 poste ich dort jeden Tag ein Bild und habe mir dort eine Basis mit über 1700 Followern aufgebaut. Weihnachten 2015 hatte ich da mein erstes richtig erfolgreiches Bild mit dem Sonnenaufgang am allein stehenden Baum mit einer Bewertung von 97,8 von 100 Punkten.
Die Bewertung errechnet sich aus der Anzahl der Likes in den ersten 24 Stunden ab Veröffentlichung. Zum damaligen Zeitpunkt hatte ich noch keine hundert Follower – um so erstaunlicher war für mich die hohe Anzahl an Zustimmungen. Üblicherweise war ich damals froh über 90 Punkte zu kommen.. Seit ich die 1000er Grenze an „Folgern“ am 08.02.2017 überschritten habe, sind die Bewertungen konstant über 95 Punkte. Pro Monat bekomme ich im Schnitt 70 Follower dazu und das spornt mich immer weiter an, täglich ein neues Bild zu posten.

Um den Blog bekannter zu machen habe ich auf meinem Facebook-Account eine eigene Seite engerichtet, auf der ich ebenfalls jeden Tag ein Bild poste, aber auch die wöchentlichen Blogartikel vorstelle. Zusätzlich teile ich hier auch andere Beiträge aus der Welt der Fotografie sowie Beiträge die so zu sagen den Blick hinter die Kamera zulassen. Zwischen dem 01.06. und heute habe ich hier bereits über 120 Personen gefunden, die das regelmäßig lesen und kommentieren.

Bei meinen Ausflügen in den Münchener Untergrund wurde ich mit einem Mitglied des Memminger Fotoclubs bekannt gemacht. Neugierig wie ich bin, habe ich mir diesen dann im Frühjahr ein paar mal angeschaut. Die Bildbesprechungen und Aktivitäten haben mir dann so zugesagt, dass ich im Juli hier beigetreten bin und seitdem wieder vielen neuen Ideen entwickel konnte. Danke dafür allen, die mich so freundlich aufgenommen haben.

Da ich mittlerweile mit dem Schreiben in den „Flow“ gekommen bin und meine Liebe zur Fotografie von Wasser – im Besonderen im Eistobel – dieses Jahr so richtig aufgeblüht ist, habe ich mir jetzt im Herbst und für den Winter noch ein neues Projekt auferlegt. Ich bin dabei ein E-Book zu schreiben und hoffe, dass ich es auf der ToDo-Liste für 2018 auch sehr bald als erledigt abhaken kann.

Es bleibt also auch für nächstes Jahr spannend. Für dieses Jahr bedanke ich mich ganz herzlich für Euer aller Geduld und die Unterstützung, welche mir zu Teil wurde. Ich wünsche allen Freunden und Lesern eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Für all Eure fotografischen Vorhaben wünsche ich Euch natürlich auch heute wieder allzeit gutes Licht!

Werner Kutter

5 Tipps für bessere Fotos


Wer kennt sie nicht – Tipps für bessere Kameras, Ausrüstung, Bücher und Workshops. Eins haben sie alle gemeinsam: Sie kosten Geld. In diesem Beitrag möchte ich Euch fünf Tipps näher bringen, die erstens nichts kosten und zweitens trotzdem viel bringen wenn es darum geht seine Skills zu verbessern. Los gehts:

1 Vorausplanen:

Gute Planung ist unerlässlich. Nicht nur die Wettervorhersage, sondern auch die Anfahrt und die Umgebung kann man vorab checken und kommt so besser und verlässlicher zum Ziel.
Bekanntlich ist ja der Morgen und der Abend die beste Zeit zum fotografieren selbst. Was spricht also dagegen, über die Mittagszeit schon mal vorab die gewünschte Location anzuschauen. Wo kann ich parken, wie lange laufe ich zu zum gewünschten Ort, wo sind die besten Stellen, um das Stativ und die Kamera aufzustellen? All diese Fragen lassen sich ohne Stress vorab klären, so dass man zur besten Zeit entspannt sein Equipment einrichten kann und gerüstet ist, sobald z. B, der Sonnenuntergang einsetzt.
Schon von zu Hause lässt sich vorausplanen. Über Programme wie z. B. Google Earth kann man schon vom Wohnzimmer aus mal einen Abstecher an den Urlaubsort machen. Oft sind schon Bilder eingestellt, so dass man sich mögliche Spots schon im Vorfeld notieren kann. Über Apps wie z. B, Photo Pills oder Sun Surveyor (beide gibt es auch als kostenlose Versionen mit geringerem Programmumfang) können im Voraus die Zeiten für Sonnenaufgang und -untergang erfasst und auch der Sonnenstand vor Ort angeschaut werden. (siehe auch Beitrag: Nützliche Apps für Fotografen)
2. In RAW fotografieren:
Zum Thema Nachbearbeitung selbst habe ich schon einen Beitrag geschrieben (Pro und Contra Nachbearbeitung). Deshalb hier nur nochmal kurz quasi als Zusammenfassung:
In der digitalen Zeit findet immer eine Nachbearbeitung statt. Entweder wir überlassen dies der Kamera und fotografieren im Dateiformat jpeg, oder wir übernehmen diese Arbeiten selbst. Es darf also niemand behaupten, seine Bilder sind nicht bearbeitet, denn zumindest die Kamera, mit der ihr die Bilder aufnehmt,  bearbeitet und komprimiert die Bilder im jpeg-Format.
Wer der Kamera nicht die Entscheidung überlassen will, welche Bildbereiche wie bearbeitet werden, der muss schon selbst Hand anlegen. Um hierfür die best möglichen Voraussetzungen zu haben, der sollte im sog. RAW-Modus oder RAW-Format fotografieren. Dann nämlich werden die Rohdaten auf die Speicherkarte geschrieben und keinerlei Manipulation vorgenommen.
Im ersten Moment sehen die Bilder erschreckend flau aus – was daran liegt, dass die kamerainterne Bearbeitung ja vermieden wurde.
Hier sind jedoch alle Reserven enthalten, um selbst zu einem überaus ansehnlichen Ergebnis zu kommen. Die Kamera geht nach Schema F vor und bearbeitet das Bild mit den voreingestellten Parametern immer gleich und komprimiert ziemlich stark, so dass nachträgliche Änderungen meist nicht mehr spurlos möglich sind. Auch Bildteile, die wir gerne separat behandeln würden (z. B. den Himmel abdunkeln u. ä.) werden genau gleich wie alles andere bearbeitet.
Eine selektive Bearbeitung, welche in der Regel zu einem ausgewogenerem Ergebnis führt, kann nur von uns selbst durchgeführt werden. Denn nur der Fotograf selbst weiß, wie intensiv die Farben wirklich waren und welche Bildinhalte eventuell besonders herausgestellt werden sollten.
3. Tiefe position wählen:
Unser ganzes Leben betrachten wir immer alles auf Augenhöhe. Denn die Augen können wir nicht auf den Boden legen, um mal einen anderen Blickwinkel einzunehmen.
Aber unsere Kameras können wir doch aus der Hand legen! Probiert es doch beim nächsten mal gleich aus. Legt die Kamera auf den Boden, auf einen Felsen oder Baumstumpf o. ä. Ihr werdet überrascht sein, wie ungewöhnlich schön dann die Aufnahmen werden. Der Wow-Effekt stellt sich sofort ein, da diese Sichtweise nicht unserer Normalansicht entspricht.
Ganz besonders ansprechend sind auch Bilder von Bächen dicht über dem Wasserspiegel – der Betrachter fühlt sich hier sofort so, als wäre er mittendrin statt nur dabei!

4. Trips rund um Neumond:
Gerade für Nachtaufnahmen mit Sternenhimmel empfiehlt es sich, genau den Mondkalender zu studieren. Rund um Neumond sind die Sterne und die Milchstraße deutlich besser zu sehen, als zu den übrigen Mondphasen.
Das Licht, welches vom Mond reflektiert wird, ist in der Tat so stark, dass neben der störenden Straßen- und Gebäudebeleuchtung unserer Städte auch dieses dazu führt, dass das Sternenzelt nicht in seiner ganzen Pracht wahrgenommen werden kann.
Wer also nicht gerade den Vollmond ablichten will, dem sei geraten er solle die 5 Tage rund um Neumond nutzen, um wunderbare Nachtansichten des Alls zu erhalten.
 5. Früher vor Ort sein, als andere:
Mit dem letzten Tipp schließt sich quasi der Kreis. Er hängt unmittelbar mit dem ersten Tipp zusammen – der Planung.
Viele interessante Plätze werden natürlich auch von anderen Fotografen und Schaulustigen besucht. Deshalb ist bei der ganzen Planung immer zu berücksichtigen, dass wir früher da sein sollten, als die Anderen. Nur dann haben wir freies Feld und können uneingeschränkt entscheiden, wo wir uns hinstellen, um die vermeintlich beste Position für das Bild der Bilder zu erhalten. Generell gilt: mindestens 30 Minuten vor Sonnenaufgang da zu sein, sollte das Minimum sein, was anzustreben ist. Ausreichend Zeit im Vorfeld einplanen ist ein Muss, das um so schwerer wiegt, um so beliebter der Spot ist. Vielleicht kommt man ja nur ein mal im Leben genau hier vorbei. Oder während des Urlaubs lässt das Wetter nur einen Abend für das ultimative Sonnenuntergagsbild zu. Schade wer hier zu spät kommt und immer störende Menschen im Bild hat.

Ich hoffe, es war wieder einmal was für den Einen oder Anderen dabei und Ihr könnt es direkt umsetzen. Ich verbleibe derweil mit den besten Wünschen nach allzeit gutem Licht.
Werner Kutter

Quick-Tipps und schlaue Sprüche


In aller Welt gibt es Sprichwörter und Sprüche, die immer auch einen wahren Kern haben. z. B. kennt jeder Fotograf den Spruch „Wenn die Sonne lacht, nimm Blende 8!“. So oder so ähnlich haben sich zu allen Zeiten selbst die Gelehrten, die Besten der Besten immer wieder Eselsbrücken gebaut, um im Ernstfall zu wissen, wie sie mit der jeweiligen Situation umgehen sollen. In diesem Beitrag möchte ich Euch mal ein paar solcher Sätze näher bringen und „eindeutschen“, die vor allem immer wieder aus Amerika zu uns herüber schwappen. Denn wie sagte schon Goethes Faust? Das also ist des Pudels Kern…

 1. Die „sunny-16-rule“ von Bryan Peterson:
Hierbei geht es um die Vereinfachung des Zusammenspiels von Blende, Belichtungszeit und ISO bei der manuellen Einstellung der Kamera.
Bryan Peterson lehrt, wollen wir ein durchgehend scharfes Bild (vom Vordergrund bis in den Hintergrund), dann benötigen wir eine weit geschlossene Blende. Bei Sonnenschein können wir die Blende auf 16 schließen. Um dann eine korrekte Belichtung zu erhalten werden einfach ISO und die Belichtungszeit gleich gesetzt. Also ISO 100 = 1/100 s Belichtung. Wenn die Zeit noch kürzer sein soll (um etwa Bewegung einzufrieren), dann wird im selben Maße, wie die Belichtung verkürzt wird, die ISO erhöht – z. B, 1/800 s entspricht dann ISO 800. Auf diese Weise werden die Bilder immer ausgewogen belichtet – so lange die Sonne scheint!
Es gibt also noch mehr Möglichkeiten außer Blende 8, wenn die Sonne lacht!
2. Die „loony- 11 – rule“ von David Bergman:
Das  Gegenteil von sonnigen Tagen ist hier die Vollmondnacht. Den Vollmond zu fotografieren hat mich bei meinem ersten Versuch ziemlich überrascht. Man steht in der Dunkelheit und denkt instinktiv daran, dass die Belichtungszeit ziemlich lang sein müsste. Die Kamera lässt sich von dem hohen Anteil schwarz im Sucher bei der internen Belichtungsmessung ebenfalls irritieren. Und so kommt es, dass man bei viel zu langer Belichtungszeit und möglichst offener Blende ein schwarzes Bild mit weißem Fleck erhält. Jeder von uns hat aber schon gesehen, dass es Bilder gibt, auf denen Details der Krater auf der Mondoberfläche zu sehen sind. Der Trick ist: Der Vollmond ist so hell, dass relativ kurze Verschlusszeiten bei mittlerer Blende und sogar niedrigem ISO möglich sind.
Der Fotograf David Bergman hat das in seiner loony-11-rule abgekürzt. Die Regel besagt, ähnlich derer von Bryan Peterson, dass bei Blende 11 die Verschlusszeit und die ISO gleich gesetzt werden können. Also auch hier: Zeit 1/100 s – ISO 100 und Zeit 1/250 s – ISO 250. Die selbe Regel – nur mit Blende 11 statt 16!

3. Der Satz: „When you photograph people in color, you photograph their clothes. But when you photograph people in black and white, you photograph their souls“ von Red Grant:
Sein Leitsatz war eigentlich: If you can see it, you can shoot it – alles was Du sehen kannst, kannst Du auch fotografieren. Doch noch intensiver finde ich den Satz über die Porträtfotografie.  Die farbigen Bilder zeigen, wie die Menschen gekleidet sind, die Schwarzweiß-Fotos hingegen blicken direkt in ihre Seelen. Durch das Weglassen der eventuell ablenkenden Farben wird der Blick auf den Menschen selbst gerichtet und wenn dann das Bild und die Person gut sind, dann hat man das Gefühl durch die Augen in das Innerste des Menschen eintauchen zu können.
Also versucht doch mal einzutauchen in die hohe Kunst der Schwarzweiß-Fotografie – auch oder gerade bei Porträts.

 4. Der Satz: „Gear is good but vision is better“ von David DuChemin
Dieser Satz zielt auf die heutige Mentalität ab, immer das Neuste und somit vermeintlich Beste besitzen zu wollen, ab. Jede neue Kamera versppricht uns noch bessere, noch schärfere Bilder in noch höherer Auflösung.  Allzu leicht vergisst man dabei, dass das Bild nicht die Kamera allein macht, sondern in erster Linie derjenige, der den Auslöser drückt. Die Kamera ist nur unser Werkzeug!
Bitte nicht falsch verstehen – die Ausrüstung ist schon wichtig, aber nicht der alleinige Grund für gute Fotos. Genau so wichtig, wenn nicht sogar wichtiger ist die Vision, der Plan, ein Zielbild zu haben und auf dieses hinzuarbeiten .
Also bitte im kommenden Weihnachtsgeschäft vielleicht auch einmal daran denken, seine Fähigkeiten im Umgang mit der Kamera zu verbessern und lieber mal in einen Fotokurs investieren als gleich die neueste Kamera zu kaufen.
Dieses Bild habe ich vor zwei Jahren mit der selben Kamera aufgenommen, mit der ich auch heute noch fotografiere. Es war das erste von vielen besseren Bildern, die mir nur gelungen sind, weil ich fotografiert habe. Weil ich weiter gemacht habe, die Kamera besser verstanden habe, neues probierte und nicht, weil ich jedes Jahr ein neues Gerät anschaffte.
5. Der Satz: „If you want more interesting pictures, stand in front of more interesting things“ von Joe McNally
Dieser Satz ist die logische Konsequenz aus dem vorher gesagten.  Ich kann tausende von Euro für das beste Equipment der Welt ausgeben und habe dann vielleicht kein Geld mehr, um an tolle Orte zu reisen und dieses dort zu verwenden. Der Eiffelturm steht nun mal in Paris und kann auch mit dem besten Teleobjektiv nicht vom dem Allgäu aus fotografiert werden. Gute Fotos hängen auch ganz stark davon ab, wo man fotografieren geht. Denn auch die Niagara Fälle habe ich nicht in meinem Garten.
 
6. Der Satz: „If your photos aren*t good enough, you werent close enough“ von David Capa
Mit den heute zu erwerbenden Megazoomlinsen ist es ganz aus der Mode gekommen, was früher automatisch gemacht wurde. Mit den Füßen zoomen – sich bewegen, näher ran gehen, den gesamten Bildbereich ausfüllen.
Häufig machen wir den Fehler und wollen möglichst viel in einer Aufnahme abbilden.

Interessanter sind jedoch meist die Bilder, die sich auf das Wesentliche beschränken und Format füllend sich einzig und allein dem Motiv widmen.  Dazu kann es auch mal helfen, den einen oder anderen Schritt näher ran zu gehen, die Perspektive ändern und in die Knie gehen oder gar auf den Boden legen. Ganz nah dran sein bedeutet auch Nähe zeigen, Intimität, alles unwichtige ausblenden. Getreu dem Motto: Weniger ist mehr! Versucht doch einmal eine ganze Woche lang mit einer Festbrennweite zu fotografieren. Ihr werdet sehen, wie sich Euer Verhalten ändern wird.
So will ich es für diese Woche beschließen – der Beitrag ist sowieso schon viel zu lange geraten – und wünsche Euch, dass der eine oder andere Spruch Euch genau dann einfällt, wenn er am dringendsten gebraucht wird.
Allzeit gutes Licht!
Werner Kutter

Meine besten Beiträge auf 500px Teil 2


In dieser Woche geht es um die sechs best bewerteten Bilder auf 500px (Stand 01.11.17). Ich poste seit fast zwei Jahren jeden Tag ein Bild auf dieser Plattform und habe seit Dezember 2015 nun schon über 1700 Follower mit meinen Bildern begeistert. Da ich doch einigermaßen Stolz auf das erreichte bin, möchte ich Euch diesen Überblick über meine meist beachteten Bilder geben.

Platz 6:
Die guten Motive liegen in den allermeisten Fällen direkt vor der eigenen Haustür, so wie in diesem Fall Memmingen zur blauen Stunde. Bei der Fotografie kommt es so sehr darauf an, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein.  Ich habe zu diesem Thema vor kurzem erst einen eigenen Beitrag geschrieben: Zeit zum Fotografieren…
In der eigenen Heimatstadt vermutet man selten schöne Motive, doch ich behaupte, das in jeder Stadt tolle Bilder möglich sind. Geht doch mal raus und stellt Euch vor, das ihr hier im Urlaub seid – schon schaut man das Gewohnte mit ganz anderen Augen an.

Platz 5:
Der berühmteste Leuchtturm Deutschlands steht dank den Otto-Filmen in Ostfriesland „hinterm Deich“. Der Pilsumer Leuchtturm wurde von Otto im einem seiner Filme zu seinem zu Hause gemacht und ist seither eine deutschlandweit bekannte Sehenswürdigkeit.

Platz 4:
Der Beweis, dass auch mit Teleobjektiven Landschaftsfotografie möglich ist bietet dieses Bild. Das Tele hatte ich dabei, weil ich eigentlich den Aufgang des sog. Supervollmondes einfangen wollte. Unglücklicherweise schoben sich aber pünktlich zum Mondaufgang Wolken vor den Osthimmel. So blieb mir nichts anderes, als den Baum im Abendlicht vor der imposanten Kulisse der AllgäuerAlpen zu fotografieren. Dank der Kompression durch die Telebrennweite schieben sich die Berge scheinbar ganz dicht hinter den Baum. Die 70 – 100 km Distanz scheint um ein Vielfaches kleiner zu sein.
Dieses Bild wurde Anfang November auch in der Memminger Zeitung abgedruckt.

Platz 3:
Auf dem Rückweg von Platz 4 wollte ich noch ein Bild anfertigen, welches ich schon lange vor meinem geistigen Auge hatte: Der Vollmond über dem hohen Schloss Bad Grönenbach.
Bekanntlich kam der Vollmond an diesem Abend nicht hinter den Wolken hervor, so dass ich die Aufnahme des Schlosses mit einer Aufnahme des Vollmondes kombinierte, welche ich schon früher gemacht hatte.
Um die ganzen Probleme, die solche Composings mit sich bringen können zu minimieren habe ich mich entschlossen, das ganze in Schwarzweiß zu konvertieren – so wurden die Unterschiede in den Nachthimmeln doch fast unsichtbar.

Platz 2:
Aus dem Urlaub in Norddeutschland – genauer im Harz – habe ich eine ganze Reihe an Langzeitbelichtungen mit Wasser mitgebracht. Am Besten schnitt dieses Bild ab. Es ist auf dem Weg zu den Bodefällen bei Braunlage entstanden und ist gleichzeitig Langzeitbelichtung und HDR. Um möglichst viele Informationen in den dunklen und hellen Bildteilen zu erhalten habe ich drei verschieden lange Langzeitbelichtungen zu einem Bild zusammengefügt und dann mit Lightroom,, Photoshop und Nik Color Efex entwickelt.

Platz 1:
Nicht nur hier –  auch im Wettbewerb war dieses Bild bereits erfolgreich. Bei der Bayerischen Meisterschaft hat mir dieses Bild bei meiner ersten Teilnahme gleich die erste Annahme beschert. Es zeigt eine weitere Langzeitbelichtung im Eistobel. Diesmal ist klar erkennbar, woher der Tobel seinen Namen hat. Im Winter bei entsprechender Witterung ist nämlich fast der gesamte Fluss zugefroren und dank der Tragfähigkeit des Eises kann man tolle Aufnahmen in den einzelnen offenen Stellen vom darunter fließenden Wasser machen.

Ich hoffe, Ihr hattet ein wenig Spaß, mit mir durch die Bilder zu schauen, welche von der Community gut angenommen und bewertet wurden. Diese Erfolge sind mir jedenfalls immer noch Ansporn, weiter nach außergewöhnlichen Blickwinkeln und Motiven zu suchen. Auf Eurer Suche nach Euren besten Bildern wünsche ich Euch viel Erfolg und allzeit gutes Licht!

Werner Kutter

Meine besten Beiträge auf 500px Teil 1


Nachdem ich Euch in den letzten beiden Wochen zeigen durfte, welche meiner Bilder die größte Reichweite auf Facebook erzielt haben, werde ich mich in dieser und der nächsten Woche der Community 500px widmen.
500px ist eine internationale Fotoplattform auf der Fotografen aus allen Erdteilen ihre Arbeit zeigen. Es gibt auch hier, so wie in allen sozialen Medien, gute und schlechte Bilder, aber selbst zum Inspiration abholen oder Plätze und Locations suchen ist ein Blick in dieses Forum lohnenswert.
Mein Profil findet ihr unter: https://500px.com/werner_kutter

Und los geht’s mit Platz 12:
Gerade noch so in die Wertung kommt dieses Bild – und es ist für mich ein besonderes Bild, weshalb ich auch etwas weiter ausholen möchte…
Vor längerem schon habe ich im Online-Magazin fotogen den Satz gelesen, dass der einsam stehende Baum die hohe Kunst der Fotografie wäre. Ich hatte so einen Baum ganz in der Nähe von unserem Zuhause. Schon oft bin ich an ihm vorbei gefahren und habe seither überlegt, wie ich ihn wohl am besten in Szene setzen könnte.
Die Woche vor Weihnachten 2015 habe ich sehnsüchtig jeden Morgen farbenprächtige Sonnenaufgänge vom Büro aus beobachtet. Am Morgen vor Heiligabend hatte ich schließlich einen Plan und konnte diesen an diesem Morgen in die Tat umsetzen. Vor dem Weg zum Bäcker, Frühstück holen, habe ich mich erst bei dem Baum postiert und eine halbe Stunde lang die verschiedensten Farben des beginnenden Tages aufgenommen. Zu Hause habe ich es dann sorgfältig entwickelt, mit allem Wissen, das mir damals zur Verfügung stand und dieses Bild dann auch bei 500px präsentiert. Innerhalb der ersten 24 Stunden, welche für die Bewertung maßgeblich sind, ist der Baum für meine Verhältnisse förmlich durch die Decke gegangen. Nie zuvor habe ich so viele Likes in so kurzer Zeit bekommen und dies war auch für lange Zeit mein best bewertetes Bild. Und auch heute noch das Bild mit den meisten Likes!

Platz 11:
Auch bei 500px kommt der Eistobel gut an, wenn gleich es doch ganz andere Bilder sind, als auf Facebook, die hier vorne landen.
Hier eine Ansicht mit deutlichen Lensflairs – trotzdem oder vielleicht auch wegen diesen kam das Bild auf eine sehr ordentliche Anzahl von Zustimmungen. Es landet auf Platz 11 und ich kann versprechen, dass es nicht das einzige Bild aus dem Tobel bleiben wird. Technisch verwende ich hier, wie auf so  gut wie allen Bildern mit bewegtem Wasser, einen Filter um die Belichtungszeit zu verlängern. In diesem Fall ist es ein Polfilter, damit die Spiegelung des Wassers reduziert wird und die Steine unter Wasser zu erkennen sind.

Platz 10:

Wasser hat es mir definitiv angetan. Am liebsten als Langzeitbelichtung mit den Schlieren und dem seidigen Glanz den es dann erhält. Hier ein Bild von den Bodefällen bei Braunlage im Harz. Bei dieser Aufnahme wurde ein Neutraldichtefilter (ND-Filter) auf das Objektiv geschraubt. Zusätzlich habe ich noch drei unterschiedliche Belichtungseinstellungen verwendet (verschiedene Belichtungszeiten), um möglichst viele Details in den hellen und auch dunklen Bildteilen zu erhalten. Die Verrechnung der Belichtungsreihe habe ich Lightroom überlassen.

Platz 9:
Ein Klassiker am Meer – der Sonnenuntergang. Hier am Strand von Norddeich bei Ebbe. Was mich Mitte Juni total verwirrte war die Tatsache, dass die Abenddämmerung so viel länger dauert, als bei uns im Süden Deutschlands. Die richtige blaue Stunde haben wir gar nicht abgewartet, denn bis nach 23 Uhr wollten wir dann doch nicht am Deich sitzen bleiben. Es wird mit der Zeit ganz schön frisch und so hat uns die Geduld verlassen. Der schöne farbige Sonnenuntergang war in diesem Fall das Beste, was wir hier am Deich mitnehmen konnten.

Platz 8:
Eistobel die zweite. Der goldene Schein der Sonne und die schiere Kraft des Wasser,dem nicht mal Bäume widerstehen können sind einfach toll anzusehen. Mit einem ND-Filter die Belichtungszeit auf mehrere Sekunden verlängert – so schäumt das Wasser herrlich und die Schlieren treten deutlich hervor.

Platz 7:
Die Milchstraße und „mein“ Baum. Auch so kann man den allein stehenden Baum einfangen. Nachts allein mit dem Weitwinkelobjektiv – ISO rauf auf 4000 und die Belichtungszeit auf 30 Sekunden – o. k. die Sterne beginnen schon zur verwischen (die Erde dreht sich!) aber die deutliche Darstellung der Milchstraße war es mir Wert.

Nächste Woche folgen dann die Spitzenreiter und bis dahin wünsche ich Euch gutes Gelingen Eurer Projekte und allzeit gutes Licht!

Werner Kutter

Meine besten Beiträge auf Facebook Teil 2

Weiter geht’s im Ranking. Diese Woche zeige ich Euch die ultimativ besten Beiträge meiner Seite auf Facebook mit der größten Reichweite:

Platz 6:

Ein Bild von einer Eistobel-Tour. Hier können an einem Tag auf ein paar hundert Meter eine schier endlos erscheinende Anzahl toller Bilder entstehen. Am liebsten nehme ich ND-Filter oder Polfilter, um die Verschlusszeit zu verlängern und damit diesen weichen, seidigen Fluss des Wassers zu erzeugen (siehe auch den Beitrag zur Benutzung von Filtern)

Platz 5:
Zurück in der sehenswerten Memminger Altstadt. Hier ein Bild kurz nach Sonnenuntergang. Die blaue Stunde hat noch nicht begonnen, der Himmel ist noch nicht intensiv genug. Trotzdem bieten die schön restaurierten Gebäude ein willkommenes Motiv. Zudem ist hier die Besonderheit, dass das Haus auf dem Bach errichtet wurde und statt eines Kellers über jederzeit fließend Wasser verfügt.

Platz 4:
Ebenfalls gern gesehen sind Bilder aus der Rubrik „Behind the scenes“. Bilder die zeigen, wie das Fotoequipment eingesetzt wird, bzw. welches verwendet wurde.. Hier zum Beispiel habe ich mein Platypod im Einsatz gehabt – als Ersatz für mein großes Stativ (siehe auch Test-Bericht vom Platypod).
Ab und zu streue ich solche Bilder ein, denn ich finde, wir sollten kein Geheimnis aus der Fotografie machen und so vielen Menschen wie möglich zeigen, wie einfach es sein kann vernünftige Fotos zu machen. Und die Statistik zeigt mir, dass das Interesse da ist.

Platz 3:
Der Eistobel – diesmal im Sommer. Ja nicht nur auf seiner gesamten Länge – auch im Wechsel der Jahreszeiten bieten sich immer wieder neue Motive an diesem Naturschauspiel. Unterschiedlich viel Wasser, verschiedene Laubfärbungen und andere Lichteinfälle – jedes Mal ein Erlebnis, so dass sich eine Wiederkehr  auf jeden Fall lohnt. Der Zugang zum Wasser ist an vielen Stellen gefahrlos möglich, so dass extreme Ansichten der Stromschnellen möglich werden.
Ich habe dem Eistobel auch einen eigenen Beitrag gewidmet:
Langzeitbelichtung an einem Bach

Platz 2:
Von unserem Sommerurlaub in Norddeutschland haben wir sehr viele Bilder mitgebracht. Dieses von der Teufelsmauer in Weddersleben bei Thale hat es sogar auf Platz 2 geschafft. Die Steinformation ist imposant anzusehen und leicht zu erreichen. Leider hatte ich Pech mit dem Wetter. Trotz des dramatischen Himmels wollte sich die Sonne einfach nicht mehr blicken lassen, so dass sich ein Bild mit den Felsen vor der untergehenden Sonne nicht ergeben hat.
Mehr zu diesem Spot im Beitrag Reisebericht Harz.

Platz 1:
Mit großem Abstand wurde diese intensiv rote Darstellung des Sonnenaufgangs bei Schloss Neuschwanstein auf Platz 1 gehoben. Viele haben das Bild weiter geteilt, was zu dieser großen Anzahl von erreichten Personen geführt hat.  Fast dreieinhalbtausend Menschen habe das Bild gesehen – für Profis ein Klacks – für mich großartig.

Nächste Woche zeige ich Euch die Top-12 aus dem Fotoportal 500px. Vielleicht bekommt ja der eine oder die andere Lust und meldet sich auch an und zeigt der Welt, wie viele schöne Bilder wir machen können. Bis dahin wünsche ich Euch allzeit gutes Licht!

Werner Kutter