Südtirol

Ich möchte in den nächsten Wochen von unserer Reise nach Südtirol berichten. Von den Wanderungen und den Bildern, die ich dabei geschossen habe.
Damit ich mich nicht ständig wiederhole möchte ich ein paar allgemein gültige Erkenntnisse der 10 Tage gleich vorweg schicken.

O. K. Ich weiß ich kann nicht über ganz Südtirol „urteilen“ – wir waren ja nur rund ums Pustertal. Doch vieles gilt sicherlich auch an anderen Orten.

Ich werde zuerst über unsere erlebnisreiche Wanderungen berichten und zum Schluss noch einen Artikel schreiben, in dem ich über unsere Unterkunft und die besuchten Restaurants erzähle. Das soll die Reportage insgesamt noch abrunden.

Aber jetzt erst mal der Reihe nach und hier kommen die allgemeinen Hinweise:

1.Die Höhe

Da viele Menschen es nicht gewohnt sind sich in der Höhe zu bewegen gilt mein besonderer Hinweis dieser Tatsache. Weite Teile Südtirols liegen über 1000 m. Fährt man dann noch ein wenig rum und hoch und wandert noch ein paar Steigungen ist man schnell nahe der 2000 m, ohne es gross zu bemerken. Deshalb Augen auf bei der Routenplanung und die Höhe mit beachten. Ich werde versuchen, nach bestem Wissen, bei jeder Wanderung die Höhenlage und die zurückzulegenden Höhenmeter anzugeben.

Alle Angaben beziehen sich auf unseren Aufenthalt im August 2019. Eventuelle spätere Änderungen kann ich leider nicht mit einfliessen lassen.

2. Die Verkehrsregeln 

Auf den teils sehr kurvigen Landstraßen bemerkt man schnell den Unterschied zwischen Einheimischen und Urlaubern; Die Touris halten sich an die Verkehrsregeln. Die Einheimischen überholen generell immer, wenn man sich ans Tempolimit hält – und zwar trotz Überholverbot! Beispielsweise war ich dabei einen der häufig zu findenden Radfahrer zu überholen, als ich gleichzeitig noch von einem Motorrad überholt wurde – es war ja noch ein dreiviertel Meter Platz auf der Straße. Also die Nerven schonen und alles etwas lockerer sehen – die deutsche Korrektheit ist im Urlaub fehl am Platze.

Dazu kommt noch, dass auf der einzigen Hauptstraße im Pustertal mehrmals am Tag der Verkehrsinfarkt droht. Morgens, Mittags und Abends gibt es an den neuralgischen Knoten, Einmündungen und Kreisverkehren zwischen Bruneck und Sexten immer wieder aus heiterem Himmel Staus. Geduld ist hier das einzige, was hilft.

3. Italienisch – Deutsch – Englisch 

Die Italiener sprechen Italienisch. Die Südtiroler deutsch und italienisch. Nur Englisch will fast keiner sprechen. Kommt man mit deutsch nicht weiter, hilft ganz bestimmt auch kein Versuch auf Englisch. Da sind sie stur. Die gängigen Begriffe sollte man schon wissen, denn wenn der Gegenüber merkt, dass man es wenigstens versucht, fallen ihm auch ein paar deutsche Vokabeln ein.

In den folgenden Wochen möchte ich Euch mitnehmen an den Pragser Wildsee, den Dürrensee, an den Fuß der Drei Zinnen und in weitere sehenswerte Täler. Das Pustertal mit seinen Seitenarmen ist ein Eldorado für Wanderer und lohnenswert für Fotografen.

Nächste Woche gehts los mit Teil 1 – bis dahin eine gute Zeit und allzeit gutes Licht.

Werner Kutter

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