U-Bahnhöfe Teil 5:



Zuerst musste ich 3 Jahre warten und dieses Jahr kam ich dafür gleich zweimal zum U-Bahn-Fotografieren. In dieser Folge geht es  um diese Bahnhöfe:
Machtelfinger Straße
Oberwiesenfeld
Partnachplatz
Sendliger Tor
Westpark

Machtelfinger Straße

Er liegt nur knapp unter der Erdoberfläche im Grünzug einer früheren Güterzugtrasse und trägt seinem Namen nach Machtlfing, einem Ort zwischen Tutzing und Herrsching.  Die Wände wurden in ihrer rauen Bohrpfahlbauweise belassen und bordeauxrot gestrichen.

Vier zweiteilige Farbflächen unterschiedlicher Art befinden sich an den Außenwänden des säulenlosen Bahnhofes, durch zwei Öffnungen in der Decke dringt viel Tageslicht in den Untergrund ein, was die Farbintensität der Tafeln weiter verstärkt.

Zur besseren Lichtreflexion sind am Fußboden unter den Oberlichtern Edelstahlplatten angebracht, die das einfallende Licht weiter verteilen.

Oberwiesenfeld


Die säulenlose Bahnsteigshalle liegt in Ost-West-Richtung unter der Moosacher Straße. Über 16 Oberlichter, die südlich der Moosacher Straße liegen, wird er mit Tageslicht versorgt.

Die Wände sind mit Aluminum-Paneelen verkleidet. Für die Gestaltung des an der Südseite aufgebrachten Bildes „Ornament“ zeichnet sich Rudolf Herz verantwortlich.

Es zeigt feine geometrische Muster in Form eines Labyrinths. Die Nordwand ist mit orangenen Paneelen verkleidet, die an das orange der Olympialinie anknüpfen sollen.

Partnachplatz

Der in einer leichten Kurve liegende U-Bahnhof ist als Teil der „Blumenlinie“ zur IGA eröffnet worden und stellt zusammen mit seinen Nachbarn Westpark und Holzapfelkreuth den ersten Schritt zu bunteren Stationen im Münchner U-Bahn-Bau dar.

Frühere Bahnhöfe waren in der Regel farblich eher wenig aufregend gestaltet, hier hat man erstmal einen Farbverlauf für die Hintergleiswände gewählt. Die oben leicht nach innen gebogenen Bahnhofsaußenwände sind von cremefarben bis grün gefärbt, das Muster wiederholt sich über die gesamte Bahnsteiglänge mehrfach.

Die Decke ist mit quer zur Fahrtrichtung verlaufenden Aluminiumlamellen verkleidet. Im Bahnsteigbereich ist die Deckenverkleidung höher als über den Gleisen, was die Raumwirkung im Bahnsteigbereich verstärkt.

Sendlinger Tor

Der Bahnhof ist einer der wenigen U-Bahnhöfe in München mit zwei Säulenreihen.

Dazwischen befindet sich am nördlichen Ende ein Aufzug ins Sperrengeschoss, hier ist der Bahnsteig am schmalsten. Danach weitet er sich im weiteren Verlauf auf und ist in der Mitte über Fest- und Fahrtreppen mit dem Sperrengeschoss sowie den darunterliegenden Bahnsteigen der U1 und U2 verbunden.

Die vielteiligen wabenförmigen Fliesen an den Stationswänden laden zum psychodelischen Spiel mit Farbe und Formen ein.

Westpark


Der in einer leichten Kurve liegende U-Bahnhof ist als Teil der „Blumenlinie“ zur IGA eröffnet worden.
Frühere Bahnhöfe waren in der Regel farblich eher wenig aufregend gestaltet, hier hat man erstmal einen Farbverlauf für die Hintergleiswände gewählt. Die oben leicht nach innen gebogenen Bahnhofsaußenwände sind von gelb über grün bis blau gefärbt, das Muster wiederholt sich über die gesamte Bahnsteiglänge mehrfach.

Die Decke ist mit quer zur Fahrtrichtung verlaufenden Aluminiumlamellen verkleidet. Im Bahnsteigbereich ist die Deckenverkleidung höher als über den Gleisen, was die Raumwirkung im Bahnsteigbereich verstärkt. Die den Bahnsteig tragenden Säulen sind mit gelben Fliesen verkleidet, die Aufgänge zur Garmischer Straße mit blauen.

Das soll es zunächst gewesen sein. Den Sommer über werde ich wohl nicht mehr in den Untergrund absteigen. Aber in der Schlechtwetterphase ist dies eine wirklich willkommene Abwechslung. Wenn alle notwendigen Vorbereitungen (siehe Artikel Grundlagen) getroffen sind, dann kann einem das Wetter an der Oberfläche egal sein.

Nächste Woche möchte ich Euch in einem „BestOf“  nochmal die besten Spots der 22 bisher von mir besuchten Stationen näher bringen. Dann zeige ich Euch Bilder und Beispiele, was es alles an Farben und Formen in der Münchner U-Bahn abzulichten gibt.
Verschiedene Bearbeitungen der Bilder werden ebenso Thema sein, wie auch Rolltreppen, Formen und eine Geisterbahn.

Bis dahin wünsche ich Euch – wie gewohnt – allzeit gutes Licht!

Werner Kutter

Hinweis:
Die Beschreibungen der Stationen sind zum großen Teil aus den Internetseiten von https://www.u-bahn-muenchen.de/ entnommen.

 

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